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Phantast
| Der Schatz im All |
| Film - Science Fiction (F) | |||||
"Das ist ja Wahnsinn!. Ab März gibt es die DVD. Toll, toll", freute sich ein Leser im Internet: nicht grundlos, ist es doch unanstrengende und kind- bzw. jugendgerechte Unterhaltung: Der weltberühmte Abenteuerroman "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson in einer Science-Fiction-Version. Jahre 2300: In der Ebene von Selinunt in Sizilien erheben sich die futuristischen Metallstrukturen eines Raumschiffhafens, der wegen schwerer Verstrahlung wie ausgestorben ist. Nur die Radaranlage eines Leuchtturms funktioniert noch. Hier haust der zwölfjährige Jimmy mit seinem durch Radioaktivität verstrahlten, todkranken Vater und seiner Mutter, die eine Gastwirtschaft namens "Al Convegno Spaziale" führt. Eines Tages betritt Billy Bones (Ernest Borgnine), ein erfahrener Raumschiffpilot, der durch die Einnahme von Drogen zum Wrack degenerierte, das Gasthaus. Dort beschließt er, für einige Zeit zu bleiben. Irgendwann erfährt Jim von Billy Bones, daß dieser im Besitz eines Lageplans ist, der zu einem großen Schatz führen soll. Mit Erschrecken muss Jim jedoch erfahren, dass auch einige Piraten sich für diesen Plan rege interessieren. Nachdem Billy Bones gestorben ist, nimmt Jim den Plan an sich und fliegt gemeinsam mit Doktor Livesky, Graf Ravano und Captain Smolett (Klaus Löwitsch) zum Planeten, wo der Schatz vergraben ist. Mit an Bord der Hispaniola sind John Silver und einige andere Piraten. Auf dem Planeten kommt es zur Auseinandersetzung ... Die siebenteilige Science-Fiction-Fernsehserie (1986/87) entstand in deutsch-italienisch-französischer Kooperation. Neben der beliebten Serie wurde auch ein Film lanciert. Beliebt ebenfalls als Urtyp und Charaktermonster: Klaus Löwitsch (1936-2002): Nach Alkoholproblemen und miesen Kinofilmen in einer beruflichen Sackgasse, lernte er Anfang der 70er-Jahre Rainer Werner Fassbinder kennen: Der hatte erkannt, dass in dem kantigen Mimen viel mehr Potential steckte als der bloße Fiesling im Dauereinsatz. Der 1,70 Meter große Mime hatte seinem Freund und Förderer Fassbinder, wie er selbst einmal sagte, viel zu verdanken - darunter auch Filme wie "Der Händler der vier Jahreszeiten", "Welt am Draht" oder "Die Ehe der Maria Braun". Sein Trip nach Hollywood war von Enttäuschungen gebeutelt. Außer einer Rolle in Sam Peckinpahs Landserfilm "Steiner - das Eiserne Kreuz" (1976) blieb der Trip in die Traumwerkstatt ohne Folgen. Dennoch behalten Millionen Menschen Löwitsch als "deutschen James Bond" in Erinnerung, der in mehr als 300 Film- und Fernsehproduktionen mitspielte. Ob als "Hafendetektiv" mit Wollmütze und Dreitagebart (1988) oder im eleganten Anzug als "Peter Strohm"" (1989-1996). Die Rolle des hart gesottenen Detektivs war sein endgültiger Durchbruch. Doch gab er die Rolle als "oberflächlich" auf ...
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Hits: 2561 Kommentare (9)
![]() geschrieben von Rusch, November 29, 2008
Die Serie ist bei uns glaube ich nie gelaufen. Ich habe mal in Spielfilmvariante gesehen, aber ich habe Null Erinnerung daran. Das war wirklich schlimmstes SF Fastfood. Da bietet Der Schatzplanet von Disney wesentlich bessere Unterhaltung.
geschrieben von Anonymous, November 29, 2008
Keine Ahnung, ob das jetzt gut oder schlecht sein soll. Irgendwie klingt das nach Werbung.
geschrieben von Donovans_Hirn, November 29, 2008
Mir ist diese Serie auch unbekannt. Und das zu einer Zeit, als ich so ziemlich jede SF-Serie gesehen habe: Mondbasis Alpha 1, Raumschiff Enterprise, Captain Future usw. - Erinnert ihr euch noch an die Serie The Tripods nach John Christopher? Eigentlich war die gar nicht mal so schlecht.
geschrieben von Donovans_Hirn, November 29, 2008
Da fällt mir ein: Anfang der 80er gab´s eine ziemlich gruselige TV-Serie made in Germany mit Horst Frank als Bösen. Es ging dabei um irgendeine seltsame Statue, die Unglück über ein kleines Dorf bringt. Aber mir fällt der Titel nicht mehr ein. Soweit ich mich erinnern kann, war dir recht spannend. Zum Schluss versank das ganze Dorf im Sand. - Wahrscheinlich die einzig gute deutsche TV-Serie... ;-)
geschrieben von raps, November 30, 2008
Die Tripod-Verfilmung lief, glaube ich, während einer meiner 'SF-Verweigerungsphasen' - ich erinnere mich also nicht. Dafür weiß ich noch, dass mein Bruder mir 1969 (seufz!) den 3. Band vorgelesen hat. Deshalb habe ich die Trilogie vor 2-3 Jahren endlich mal gelesen und fand sie leider nicht annähernd so gut wie etwa Christophers The Guardians sowie einen kurzen Endzeit-Roman, in dem drei Kinder in einem menschenleeren London hausen (bin zu faul, den Titel nachzuschlagen).
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


