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Der Schatz der Oger (Die Welt der 1000 Abenteuer)

Reihe: Die Welt der 1000 Abenteuer
Titel: Der Schatz der Oger
Autor: Jens Schumacher
Titelbild und Zeichnungen: Wolf Schröder
Buch/Verlagsdaten: Schneiderbuchverlag (05.07.2010); ohne Seitenzahl; 9,95 €; ISBN: 978-3-505-12766-3 (gebunden)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Ein schön aufgemachtes Buch, wie bereits seine Vorgänger der Serie, bietet der neue Band aus der Reihe Die Welt der 1000 Abenteuer. Abseits von Zwergen und Elfen geht es diesmal um den Schatz der Oger, den der lesende Spieler oder der spielende Leser ausfindig machen soll. Das stabil gebundene Buch ist die beste Möglichkeit, mit dem Buch zu spielen.
Es beginnt eigentlich damit, dass du die Schmiede deines Onkels ausfegen musst. Da nimmt er dich zur Seite und sagt dir, dass er sich Sorgen um seinen Sohn, deinen Vetter Bolko, macht. Bolko, arbeitsscheu und dauernd faul, nimmt gern mal ein verlängertes Wochenende, das schon mal ein oder zwei Wochen dauern kann. (So einen Arbeitskollegen habe ich auch, da liegt es aber am Alkohol). In diesem Fall hat er jedoch einen Zettel hinterlassen, dass er sich auf die Suche nach dem Schatz der Oger macht. Das führt natürlich dazu, dass du, der Leser, ins Spiel kommst und ihn als sein Vetter suchen gehst.
Wenn du das Buch aufschlägst, kannst du dich auf 250 Abschnitte freuen, in denen du deine Kampfkunst zeigen kannst, wo dein Gehirnschmalz fliessen muss, damit ihr (unterwegs rettest du Bolko sicherlich) unbeschadet nach Hause kommt. Dieses Abenteuer gestaltet sich nicht so einfach, wie die beiden vorhergehenden. Du musst schon etwas mehr tun. Die Erzählung ist komplizierter, die Kämpfe etwas härter, das Leben durchaus kürzer. Aber man kann ja ein zweites, drittes, viertes Mal anfangen ... Irgendwann klappt es schon und du gelangst zum letzten Eintrag und kommst gut nach Hause.
Der einzige Nachteil ist, dass man viel zu oft keine Entscheidungsfreiheit hat. Dann folgt man einfach der Geschichte von Abschnitt zu Abschnitt, bis wieder zwei oder drei Wege zur Verfügung stehen. Das Spielebuch ist ähnlich aufgebaut wie seine geistigen Vorgänger, die Abenteuer um Einsamer Wolf von Joe Dever, die gerade neu aufgelegt und auch von mir besprochen werden, oder aber die Bücher von Ian Livingston. In den 1980er Jahren gab es eine sehr große Anzahl dieser Spielebücher. Und es ist gar nicht verkehrt, dass es sie wieder gibt.

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Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
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