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Der glückliche Elf
Film - Animation
Titel: Der glückliche Elf
Originaltitel: The Happy Elf
Regie: John Rice
FSK: ohne Einschränkung
Laufzeit: 45 Min.
USA 2005

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Das Weihnachtsmärchen "Der glückliche Elf" basiert auf dem bekannten Lied von Grammy-Preisträger Harry Connick Jr., der auch die gesamte Musik für diese 3D-Animation geschrieben hat.

Weihnachtswerkstatt: mit seiner ständig guten Laune und seiner Überschwänglichkeit nervt er alle, und das ausgerechnet in diesem Stress kurz vor dem Fest. Damit er nicht zuviel Unfug anstellt, bekommt Eubie die Aufgabe, sich um die Liste der "guten" und "bösen" Kinder zu kümmern. Auf dieser Liste entdeckt er jedoch einen Ort, in dem es angeblich nur böse Kinder gibt. Heimlich macht er sich auf nach Bluesville, einer düsteren Stadt, in der nur wenige Minuten am Tag die Sonne scheint. Dunkelheit liegt über allem, bis in die Seelen der Menschen. Selbst die Kinder sind immer traurig und haben noch nie in ihrem Leben gelacht. Eubies Versuche, das Problem mit guter Laune zu lösen, reichen nicht aus ...

Es sind die vielen kleinen Details in den Szenen, die dem Film reichlich Charme verleihen und die etwas veraltet wirkende Technik schnell vergessen lassen. Es ist leicht zu erahnen, dass gar nicht erst versucht wurde, den Standard aktueller Werke zu erreichen. Es wurde sich am vorhandenen Budget orientiert und versucht, das Beste daraus zu machen.

Ein schöner Nebeneffekt der zahlreich gebotenen Szenen zum Lachen und Schmunzeln ist die moralische Botschaft, nicht immer gleich aufzugeben, sondern mit einem Lächeln im Gesicht und reichlich Sonne im Gemüt zu versuchen, die anstehenden Konflikte zu lösen. Doch dies ist nur ein kleiner Nebeneffekt, denn in erster Linie geht es dem Film nur um eines: eine charmante Geschichte um einen liebenswerten kleinen Elf zu erzählen, die für die ganze Familie gute Unterhaltung bietet.

Fazit: ein kleiner Spaß für die ganze Familie, da er nur 45 Minuten lang ist. Wer allerdings Weihnachten nicht mag oder von Natur aus Depressionen schiebt, sollte diesen Film meiden. Das ständige Lächeln der Glücklichen Weihnachtselfe Eubie und die teilweise übertriebene Euphorie könnte bei manchem aggressive Tobsuchts-Anfälle auslösen. Allen anderen, die nicht nur Weihnachten lieben, träumen wollen und nichts gegen Fröhlichkeit haben, kann man getrost diesen niedlichen Streifen ans Herz legen

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