Titel: Der Geist, der mich liebte Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber |
Kate Logan, das ist eigentlich Brigitte Melzer, erzählt uns in diesem Roman die Geschichte von Sam, die in ein seltsames Haus in der Kleinstadt Cedars Creek einzieht. Das Gebäude in der Maple Street muss von ihr von Grund auf renoviert werden. Sam hat allerdings ein Problem mit dem Haus, denn es liegt direkt neben einem Friedhof. Der zweite Minuspunkt besteht darin, dass es um sie herum immer kalt ist. Trotz funktionierender Heizung. Nur langsam kommt sie hinter das Geheimnis ihres geerbten Hauses. Die Kälte entpuppt sich bald als der Geist Nicholas. Jung, charmant und seit etwa fünfzig Jahren tot. Sie fühlt sich bald durch seinen Charme zu ihm hingezogen. Doch dann taucht der höchst lebendige Adrian auf, der ihr ebenfalls den Hof macht. Adrian besitzt alles, was eine junge Frau sich von einem jungen Mann erwünscht. Möglich, dass er ihr Traummann ist? Im Laufe der Erzählung entpuppt sich jedoch nicht alles so, wie es zuerst den Anschein hat. In einem Wirbel von Magie, Gefühlen und sich ändernden Beziehungen weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann.
Brigitte Melzer versteht es, ihre Leser in Atem zu halten und Wort für Wort an ihre Geschichte zu binden. Die Handlung war lange vor dem Ende vorhersehbar, und mit ein wenig Phantasie kann man aus der Zusammenfassung schon das Ende erkennen, obwohl ich fast nichts darüber erzählt habe. Das Buch begeistert vor allem junge Mädchen. Zumindest ist das der Eindruck, den ich beim Lesen gewonnen habe. In dieser liebenswert geschriebenen Geschichte findet sich die Leserin durchaus selbst wieder.