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Phantast
| Demolition Man |
| Film - Science Fiction (F) | |||||
Ein aufgetauter Superbösewicht läuft frei in einer gewaltfreien Zukunft umher. Sylvester Stallone zur Hilfe! Marco Brambillas Film steckt voller kleiner und kleinster Anspielungen: Neben glaubhaften technischen Fortentwicklungen wie Elektroautos, Schaumairbags, sprechenden Supercomputern und implantierten Chips gibt es Seitenhiebe auf die "Keine-Schimpfworte"-Kultur der Amerikaner und ihre Neigung, alles "Unmoralische" zu verfolgen - dass Sex, Salz und Fleisch in Dr. Cocteaus Bananen-Brokkoli-Zukunft verboten sind, würde zu manchem Lacher hinreißen, wenn es nicht so realistisch wäre. Auch in anderen Bereichen beweisen Brambilla und sein Drehbuchautor ein erstaunliches Gespür für Prognosen: Schon heute singen viele Leute ständig Songs aus der Werbung, und einst herzliche Umarmungen werden zu körperlosen Kopfnickern. Zusammengenommen entsteht so das prima durchüberlegte, plausible und leicht satirisch überzeichnete Bild einer Taco-Bell-Pizza-Hut-Zukunft, in der die Gutmenschen und Puritaner die Führung übernommen haben. Was ein Glück, dass da ein etwas schwuchtelig herumtanzender Wesley Snipes als Terrorist und eine sehr selbstironische Näherin Sylvester Stallone auftauchen und die Mega-Metropole San Angeles gehörig durcheinanderwirbeln. Mit der Hilfe einer extrem sympathischen Sandra Bullock in einer ihrer besten Rollen kämpft sich Stallone zu knalliger Mucke mit fetzigen Dialogen auf explosive Mainstream-Action-Weise durch ober- und unterirdische Widrigkeiten, vorbei an für schallende Lacher guten Rattenburgern, Muscheltoiletten und Cybersexhelmen bis zum versöhnlichen Ende, das eine etwas weniger saubere, aber bessere Zukunft verspricht. Wenn die Aussichten für unsere jetzige Zukunft nur auch so gut wären.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


