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Startseite - Film - Horror & Mystery - Deadly Species
Deadly Species
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Deadly Species
Regie: Daniel Springen
Drehbuch: Rory Penland, Bill Suchy
Darsteller: Pete Penuel, Allison Adams, Brian Minyard, Jeff Brozovich, Britt George, William Cefalo, Babette Garber u. a.
FSK: 16
Laufzeit: 90 min
USA, 2003

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Die Forscher Brinson Thomas und seine Frau Marta planten eigentlich eine Expedition in die Sümpfe Floridas, die Everglades, auf der Suche nach einem legendärem Indianer-Stamm. Jedoch werden die Zuschüsse für die Reise verweigert. Hier springt urplötzlich der reiche Abenteurer Wilson Friels ein, der nicht nur die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, sondern auch selber teilnehmen möchte. In den Sümpfen (*Monthy Python Mode an*) entdeckt man dann die Reste der Expedition vom letzten Jahr, unter anderem einen blutigen Fuß-Stumpf, bei dessen Anblick einer der Begleiter der Gruppe sofort Alter, Geschlecht und Todesart des Opfers feststellt. Aufgrund dieser einzigartigen Leistung entblättern sich alle teilnehmenden Frauen und strecken ihre blanken Brüste den Moskitos entgegen. Das nächste Viertel des Filmes wird von paarungswilligen Pärchen und übelsten Anmachversuchen in Beschlag genommen.

Plötzlich wird die Gruppe mit einer laut Friels "mutierten" Spezies konfrontiert, die ein Mitglied der Expedition nach dem anderen tötet. Neben einzigartigen medizinischen Kommentaren - "Die Wunden sind fast 12 cm tief" (entgegen dem, was man durch den Schwenk der Kamera sieht) - und allerlei Herumgeschreie, -gerenne und -geschieße bahnt sich die Erkenntnis an, dass es Friels um einen ominösen Fluss geht, dessen Wasser angeblich Unsterblichkeit verleiht.
In dem kruden Gemenge zwischen Monster, Indianern, uralten Relikten und heiligen Flüssen wird dennoch der Schwerpunkt der Kameraarbeit auf die Brüste der noch lebenden Frauen gesetzt.
Technisch ist "Deadly Species" ein klassischer C-Movie. Auf dem ausgetretenen Pfad des Plotes findet man die Spuren eines schnell und billig hingeschmierten Scriptes, einer nachlässigen und wackeligen Kameraarbeit und grauenhafter Schauspieler mit weit überzogener Maske. In die gleiche Kerbe schlagen die Bestien, die in Ganzkörper-Latexmasken dargestellt werden.
An diesem Film wird wohl kaum jemand seine Freude haben, außer man ist betrunken oder masochistisch.

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