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Das Wesen des Mars

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Serie / Zyklus: ~
Titel / Originaltitel: Das Wesen des Mars
Autor: Christiane Blasius
Verlag / Buchdaten: Fischer & Fischer Medien AG 382 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Elena Kalowa ist eine Reporterin, die für eine Fernsehanstalt arbeitet. Ihr ist es gelungen, als eine unter vielen Bewerbern, an einem bemannten Marsflug teilzunehmen. Mit fünf weiteren Personen, zwei Frauen und drei Männern, absolviert sie auf der Erde ein Astronautentraining. Ein Grossteil der aufgebrachten Gelder für diesen Flug stammt von den Medienkonzernen für die Elena tätig sein soll. Der Grund dafür, dass dieser Marsflug, der bereits in den untersten Schubladen der NASA verschwand, sind seltsame Lichteffekte auf dem vierten Planeten unseres Sonnensystems. Der Flug dorthin soll sechs Monate dauern, ebenso wie der Rückflug.
Doch schon der Flug zur Transporteinheit im Erdorbit bereitet Schwierigkeiten. Das ankoppeln gelingt erst beim dritten Mal. Doch dann gelingt der Abflug zum Mars. Der Weg dorthin ist beschwerlich und mit der Zeit recht eintönig. Die Technik ist nicht das Mass aller Dinge. Sie setzt aus, ist fehlerhaft und im wichtigsten Einsatz nichts weiter als ein Hilfsmittel, das ab und zu versagen kann.
Auch der Mensch ist nicht das Mass aller Dinge. So ist Elena eine Frau, die heimlich in den Kommandanten William verliebt ist, Han ist werdender Vater, der seine schwangere Frau, kurz vor der Geburt für den Marsflug verlässt und auch die anderen drei Astronauten haben ihre kleineren und grösseren Probleme.
Die Frauen und Männer schlagen sich mit sich selbst und ihren Problemen herum. Entfernen sich voneinander, nur um sich menschlich wieder anzunähern. Und trotzdem kommen nur fünf wieder zurück.

Der mühevolle Flug und die riskanten Einsätze werden von der Autorin Christiane Blasius eindrucksvoll dargestellt. Es ist ein Science Fiction Roman, der gänzlich ohne Gewalt und dem üblichen Einheitsbrei einer Space Opera auskommt. Wir sehen eine Crew mit all ihren Stärken und Schwächen. Der Mensch steht im Vordergrund ihrer Erzählung, die Technik, die der Mensch beherrschen soll und es manchmal nicht tut. Es ist ein durchaus nachdenklicher Roman, der ein wenig an der Seele des Lesers rührt.

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