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Phantast
| David und Juna (Das verbotene Eden, Band 1) |
| Buch - Science Fiction (B) | |||||
| Samstag, den 03. September 2011 um 22:00 Uhr | |||||
Klappentext Über den Autor Rezension Die Erde im Jahr 2080. Eine Grippeimpfung hatte vor 65 Jahren den unerwünschten Nebeneffekt, dass Männer und Frauen angefangen haben sich zu hassen. Seit sich damals Paare bis aufs Blut bekämpft haben, sogar Tötungen zwischen den Geschlechtern an der Tagesordnung waren, leben beide Parteien streng getrennt in verschiedenen Zonen. Sie haben sich komplett entzweit und nennen sich gegenseitig Hexen und Teufel. Viele Männer und Frauen suchen sich einen (Sexual)Partner beim gleichen Geschlecht. Dystopietypisch wird die Spannung hier nicht mit dem Holzhammer aufgebaut. So scheint für manchen Leser anfangs nicht viel zu passieren. "Das verbotene Eden" erreicht den Leser sehr differenziert. So erfährt man viel vom Hass der Geschlechter aufeinander, über Gräueltaten, Folter und Tötungen. Da es in einigen Lebensbereichen nicht ganz ohne das andere Geschlecht geht, wurde zwischen beiden Parteien ein Vertrag geschlossen. So müssen die Frauen Teile ihrer Ernten an die Männer abgeben. Empfängnisbereite Frauen bieten sich den Männern in so genannten Schandkreisen an, um das menschliche Überleben zu sichern. Da die Frauen aber nur weibliche Nachkommen aufziehen, werden männliche Babys im Kreis der Verlorenen abgelegt, wo sie dann von den Männern abgeholt werden. Durch die einfache und bildliche Sprache findet sich der Leser sofort in der von Herrn Thiemeyer geschaffenen Welt zurecht. Besonders schön gelingt die Beschreibung der Umgebungen und Orte. Sie wird jedoch nie so ausschweifend, dass sie zu langweilen beginnt. Die Umgebung ist fiktiv, doch regionstypische Gerichte wie Maultauschen (gutbürgerliches, schwäbisches Essen), sowie die Beschreibung eines nadelartigen Fernsehturms (wie der in Stuttgart), lassen auf die Heimatliebe des Autors schließen. Bis zum Mitte des Buches lernt man David und Juna separat voneinander kennen. Juna sieht David zwar einmal kurz von weitem, ansonsten wechseln sich die Geschehnisse um die beiden ab, bis sie nach einiger Zeit dann aufeinander treffen. Ebenfalls scheinen sich die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten erst entwickeln zu müssen. Der Schluss ist sehr spannend, wobei auch etwas abwegig. Man ist versucht, wie bei einer unglaublichen Szene in einem Actionfilm, laut "Ja klar!" zu rufen. Aber gerade das hat auch einen gewissen Reiz. Und da das Buch reine Fiktion ist, wiegt dieser Einwand nicht so schwer. Im Gegenteil, er trägt auf jeden Fall zur spannenden Endhandlung bei. Das Ende spielt in jedem Fall auf eine Fortsetzung an. Persönliches Fazit
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...



