Kommentare (6)
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Ja, das die Phantastik-Aktivisten immer weniger werden ist sehr schmerzlich, man sieht das nach dem Untergang des alten Fandoms während des Siegeszuges des Internets Mitte/Ende der neunziger jetzt auch im Internet. Hauptssache umsonst, Hauptsache nur konsumieren und immer mehr auch Hauptsache nimmer lesen sondern nur TV/DVD. Man vergleiche nur die Hitzahlen der verschiedenen Rezenensionseiten wie diese hier mit Seiten die sich mit Fernsehserien wie Heroes oder Stargate befassen. Inhalt oft mau aber tausende klicken drauf.
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Man muss der Wahrheit ins Gesicht blicken: Die Literaturgattung SF ist zu einem Nischendasein gezwungen und die Leserschaft ist überschaubar. Wenn konsumiert wird, dann eher Fernsehserien, nur selten aber Bücher und noch viel seltener Bücher, die nichts mit dem Serien Fanchise zu tun haben. Dennoch sind die SF Fans eine sehr aktive Gruppe. Wenn man mal auf das Genre Fantasy blick, dann tut sich dort kaum mehr obwohl die Leserschaft um ein vielfaches größer ist. Aber ich habe kein Problem damit, dass wird nur ca. 400 bis 500 Besucher pro Tag haben. Ich finde, das ist eine sehr solide Zahl und ich habe kein Bedürfnis, uns mit diesen Serienseiten zu messen.
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Zwei Dinge möchte ich loswerden: 1. Ian McDonalds River of Gods will Heyne offenbar nicht veröffentlichen? Aber immerhin das Titelbild des Buchs von Stephan Martinière hat es jetzt also schon mal bis nach Deutschland geschafft. 2. Ich kann nicht anders - Hetzen liegt mir im Blut: Ich finde jedes Jahr etwa 100 Seiten in dem Buch, die mich interessieren. Alles andere findet sich problemlos im Internet (z. B. verschiedene Interviews mit Le Guin / Stross) bzw. ist vielleicht doch nicht so wichtig: Eine Liste der bei Heyne erscheinenden Bücher etwa gibt's doch sicher auch - gratis - anderswo, und jeder echte Fan eines bestimmten Autor braucht nicht dieses Buch, um zu erfahren, wann das neueste Werk des Schriftstellers erscheint.
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... ja, ich merke in letzter Zeit auch, dassdie Anzahl der Leute, die sich (mehr oder weniger
ernsthaftmit dem Genre beschäftigen, stetig abnimmt. Wenn sich der Großteil der Buchproduktion auf schnellen Konsum und dicke Wälzer ohne Inhalt konzentriert, ist das auch kaum verwunderlich. Lichtblicke gibt es freilich in den engagierten Kleinverlagen, und ich möchte hier speziell auf das Magazin PANDORA hinweisen, dessen 3. Ausgabe soeben bei Shayol erschienen ist!0 Gefällt -
Leider wird das SF-Genre zu sehr von debilen SF-Filmen bestimmt, die dazu beitragen, dass dieses Genre bei den Nicht-SFlern belaechelt wird. Dies traegt sicherlich auch dazu bei, dass SF-Romane gleich als trivial angeprangert werden. Andererseits wird das triviale Image der Phantastik hier in Deutschland vor allem dadurch aufrechterhalten, indem Literaturprofs glauben, behaupten zu koennen, was zur Literatur zaehlt und was nicht. In den englischsprachigen Laendern ist da die Herangehensweise viel toleranter.
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