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Phantast
| Das Schloss im Himmel - Special Edition |
| Film - Animation | |||||
Keine Frage, mittlerweile ist der japanische Anime-Regisseur Hayao Miyazaki als absoluter Könner seines Faches anerkannt. Seine letzten drei Meisterwerke - Prinzessin Mononoke , Chihiros Reise ins Zauberland und zuletzt Das wandelnde Schloss - konnten dabei mit sich stetig steigernden Besucherzahlen aufwarten. Den ersten Versuch wagt nun "Universum Film" - der Verleih hat den Anime-Klassiker Das Schloss im Himmel aus dem Jahre 1986 auserkoren - ihm endlich eine professionell hervorragende deutsche Synchronisation verpasst, um ihn mit 20 Jahren Verspätung doch noch auf DVD zu bannen. Sheeta, ein Waisenmädchen, besitzt einen Zauberstein, und hinter dem sind alle her: die Piratenbande um Mama Dora und der Regierungsbeamte Musca, der das Militär hinter sich weiß. Zusammen mit Pazu, einem Waisenjungen, kann Sheeta immer wieder entkommen, wird aber schließlich von Musca in einer Festung gefangen genommen. Der Stein, den sie um den Hals trägt, ist der Schlüssel zur Macht auf der fliegenden Insel Laputa, dem reichen und gewaltigen Schloss, das im Himmel schwebt. Zusammen mit den Piraten von Dora kann Pazu seine Sheeta befreien, und es beginnt eine Jagd durch die Wolken zur Wolkeninsel, wo es schließlich zum Showdown kommt. Der 124 Minuten lange Film entstand vom 15. Juli 1985 bis 23. Juli 1986. Dabei wurden fast 70.000 Bilder gezeichnet. Bei der Schlüsselbildanimation arbeitete unter anderem Katsuya Kondo mit, der später als Charakterdesigner bei Filmen wie Kumo no you ni Kaze no you ni oder Ocean Waves bekannt wurde. Sheeta wurde in der japanischen Synchronfassung von Keiko Yokozawa gesprochen, Pazu von Mayumi Tanaka. In weiteren Rollen sprachen unter anderem TARAKO und Hiroshi Ito. Die US-amerikanischen Schauspieler James Van Der Beek und Anna Paquin quasselten die Hauptrollen in der englischen Synchronfassung. Der Film spielt in einem viktorianischen Zeitalter. Bei der Schilderung der technischen Elemente orientierte sich Miyazaki deutlich an Autoren wie Jules Verne. Im Vorspann wird der Aufstieg und Fall eines Volkes beschrieben, das auf fliegenden Inseln lebte. Der Stil dieser Titelsequenz ist an Illustrationen zu den Büchern Jules Vernes angelehnt. Der Name Laputa wurde vom gleichnamigen Ort im Buch Gullivers Reisen von Jonathan Swift inspiriert. Wie in anderen Filmen Miyazakis nimmt auch hier das Element des Fliegens (so auch zum Beispiel Porco Rosso und Nausicaä aus dem Tal der Winde) und die Kritik an einem martialischen Militarismus (in Das wandelnde Schloss) einen großen Stellenwert ein. Irgendwie muten die Figuren an wie bei der hiesigen Heidi-TV-Serie; und das ist auch kein Wunder, hat doch Regisseur Hayao Miyazaki damals in den 70ern bei dieser deutsch-japanischen Co-Produktion mitgearbeitet. Dann aber, Mitte der 80er, entschied er sich vollends für den unabhängigen Film und für komplexe Geschichten, gründete das Studio Ghibli. Und was daraus wurde, können wir jetzt bewundern.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


