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Phantast
| Das Mädchen mit den gläsernen Füßen |
| Buch - Fantasy (B) | |||||
Klappentext
Über den Autor Rezension Midas Crook ist ein schüchterner junger Mann. Er lebt zurückgezogen in seinem Haus auf der Inselgruppe St. Hauda's Land. Sein Vater beging Selbstmord und zu seiner Mutter hat er so gut wie nie Kontakt. Midas einzige Bezugspersonen sind sein bester Freund aus Kindertagen und dessen Tochter. Dafür lebt er für die Fotografie. "In einer Hängematte aus Moos, nicht größer als eine hohle Hand, schlief zwischen grün berindeten Ästen ein geflügelter Stier. Die papierdünnen Flügel auf dem Rücken gefaltet, kniete er zwischen den dunklen Fasern seines behelfsmäßigen Lagers und döste." Liest man den Klappentext, denkt man unweigerlich an ein Märchen. Vielleicht sogar an eine Art "Alice im Wunderland"-Geschichte. Dazu kommen noch Elemente wie das Tier, dass alles Erblickte in Weiß verwandelt, eine geflügelte Mini-Rinderherde oder Quallen, die sich beim Sterben im Wasser zu lebendigem Licht verwandeln. Klingt märchenhaft, ist es aber nur bedingt. Denn trotz dieser phantastischen Elemente wirkt die Geschichte nur wenig wie typische Fantasy, eher erstaunlich realitätsnah. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber anspruchsvoll. Ein ausladender Erzählstil, wenig Kommunikation und viele, viele Metaphern verlangen eine hohe Konzentration beim Lesen. Dafür sind Ausruck und Übersetzung perfekt! Die Geschichte brauchte etwas Zeit, bis sie ihre Wirkung entfaltet. Adjektive wie ruhig, melancholisch oder auch merkwürdig drängen sich förmlich auf. Gleichzeitig wirkt die Handlung aber auch so bildlich und real, dass die Grenzen zu Phantastik zu verschwimmen scheinen. Die Wirkung kommt prompt, reißt einen mit und wirkt noch lange nach. Alle vorkommenden Personen wurden von Ali Shaw beeindruckend feinfühlig dargestellt. Ganz vorne natürlich Midas und Ida. Beide sind keine "einfachen" Charaktere und würden so, in anderer Lektüre, vielleicht manches Kopfschütteln ernten. Hier passen sie, wie die Faust aufs Auge. Trotz ihren Eigenheiten, sind sie liebenswürdige Persönlichkeiten, die sofort die Sympathien der Leser genießen. "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" ist anders als vieles, was man bisher gelesen hat. An vielen Stellen ist man schlichtweg fasziniert. Fasziniert von der einfachen Ehrlichkeit, fasziniert von der glaubwürdigen Traurigkeit gepaart mit Hoffnung, und fasziniert von dem Aspekt mit dem Glas, dass einen Körper langsam - aber sicher - verwandelt. Einige Beschreibungen, bezogen auf das Glas, sind realistischer, als gedacht. Im Buch liegt die Lösung auch nicht auf der Hand. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und gerade zum Schluss sehr überraschend. Das Buch ist als Einzelband abgeschlossen. Persönliches Fazit
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


