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Phantast
| Das Grauen auf Black Torment |
| Film - Horror & Mystery (F) | |||||
"Tormens“ bedeutet auf Lateinisch soviel wie Folter. Der Titel sagt also alles vorweg. Das Grauen kommt gegen Ende des 18.Jahrhunderts: Sir Richard Fordyke (John Turner) kehrt mit seiner zweiten Frau auf den Landsitz seiner Familie zurück, wo ihm die Ablehnung der restlichen Bevölkerung entgegenschlägt. Ein Mädchen ist ermordet worden und die letzten Worte des Opfers wiesen auf den Adeligen. Er, Sir Richard, soll das Mädchen missbraucht haben und es wurde beobachtet, wie er vor einer in weiß gekleideten Frau davonritt und ständig den Namen seiner vor Jahren verstorbenen Ehefrau rief. Natürlich glaubt Sir Richard dem ganzen Gerede kein Wort, war er doch die letzten Monate gar nicht zugegen. Aber bald bemerkt er auch mysteriöse Ereignisse. Unter dem Fenster, aus dem seine Frau damals gestürzt ist und starb, sieht er eine völlig in Weiß gewandete Frau, die seiner ersten Frau verblüffend ähnelt. Schließlich bekommt er von einem Sattelmacher einen neuen verpasst, den er angeblich in Auftrag gegeben hat. Er hat ihn zwar nicht geordert, doch der Sattelmacher behauptet felsenfest, von ihm diesen Auftrag bekommen zu haben. Dann stirbt auch noch sein Vater auf grausame Weise. In einer anderen Nacht versucht er der geheimnisvollen Frau zu folgen. Als sie davonreitet, schnappt er sich sein Pferd und will ihr folgen, aber der Gaul geht mit ihm durch. Auf dieser Hetzjagd wird er schließlich wieder von der Frau verfolgt. Die Produktionsfirma Tigon ist bekannt, denn deren Begründer, Tony Tenser, verdiente am Anfang seiner Karriere sein Geld mit vielen FKK-Streifen. Daneben publizierte man auch fremde Filme, darunter einen Klassiker mit Brigitte Bardot. Irgendwann folgte der nächste logische Schritt: die Produktion eines Horrorfilms. Dazu ließ man von den Brüdern John und Derek Ford mehrere Drehbücher um bestimmte Kernpunkte schreiben, wobei den Produzenten eine Synthese aus Kostümfilm und Gothic-Grusel im Stile des italienischen Regisseurs Riccardo Freda vorschwebte. Die Dramaturgie wird sukzessive gesteigert, bis zum Finale, ein sehr überraschendes, das jedoch alles auflöst. Dem Regisseur gelangen einige sehr schöne Momente, wie beispielsweise der Ritt Sir Richards durch den Wald, gefolgt von dem scheinbaren Geist seiner verstorbenen Frau. Fazit: "Das Grauen auf Black Torment" ist ein toll ausgestattetes Zeitdokument, ein solider und ordentlich unterhaltsamer Mittelalter-Krimi, der mit seiner Mystery-Story zu fesseln weiß. Für Genrefans ein echter Hingucker, weil das Bild der DVD ist dem hohen Alter von fast 50 Lenzen sehr angemessen bis gut ausgefallen ist. Kräftige, fast übernatürlich anmutende Farben kreieren hier eine ganz spezielle und skurrile Atmosphäre.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


