Das Gold des Alchemisten

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Serie/Zyklus:
Titel: Das Gold des Alchemisten
Autor: Avi
Originaltitel:
3 CD = 244 Minuten
Verlag/Buchdaten: Beltz und Gelberg Verlag, ISBN: 3-407-80975-1

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy.de)
Wie im folgenden Hörbuch befinden wir uns auch hier im Mittelalter. Die Jagd nach Gold ist das Thema des Jahres 1046. Die Magd Sybil und ihr sprechender Vogel, der Rabe Odo stehen plötzlich arbeitslos da. Ihr Herr, der Alchimist Thorston starb an einem Herzversagen. Er war ein ungehobelter Kerl ohne Manieren, sein Haus eher eine Bruchbude. Ausgerechnet während seiner Arbeit, die Steine des ewigen Lebens herzustellen. Für sie bedeutet das, allein auf der Strasse der kleinen englischen Stadt zu stehen. Ohne Hilfe. Es sei denn, sie findet das Gold welches der Alchimist bereits hergestellt hat. Aber es sind noch ganz andere hinter dem Gold her. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das uralte magische Buch zu finden und jemanden mit grünen Augen, der es lesen kann. Aber es muss jemand mit grünen Augen sein, allen anderen verschliesst sich das Geheimnis.
Peter Kaempfe gelingt es als Sprecher auf fesselnde Weise, ein Stück finsteres Mittelalter vor dem Ohr des Hörers und in dessen Vorstellungskraft, lebendig werden zu lassen. Vor allem der widerwärtige Vogt der Stadt Fulworth, der ebenfalls hinter dem Gold und damit hinter Sybil her. Er wurde von der Apothekerin Weebly informiert, da Sybil im Namen ihres Arbeitgebers Thornsten die seltsamsten Dinge bestellte. Sybil ist nirgends sicher, auch nicht ihr Leben, und wenn wir schon dabei sind, es ist auch nicht sicher, dass der Alchimist Tod ist. Die spannende Erzählung von Avi wird gelungen in ein Hörbuch umgesetzt. Sybil und Odo sind die Hauptfiguren der Erzählung. Sie stehen im Mittelpunkt und drum herum baut sich eine mittelalterliche Welt auf, die die Hörer nicht kennen gelernt haben. Interessant wird es, als Damian der Apothekerjunge auftaucht. Er hat die geforderten grünen Augen. Und dann erscheint ein alter Mönch, der Sybill dauernd vor Thorston warnt. Aber der ist doch Tod. Oder? Und dann kommt der Waisenjunge Alfric und alles wird noch komplizierter. Peter Kaempfe versteht es nur mit seiner Stimme die verschiedenen Figuren zu beschreiben und zu sprechen. Eine atmosphärisch dichte Erzählung kommt ins Haus. Witz und leichte Erzählung, Spannung und Grusel wechseln sich ab. DAS GOLD DES ALCHIMISTEN ist eine Geschichte , unheimlich, spannend aufregend.

 

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