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Phantast
| Das Blut des Wolfs |
| Buch - Horror & Mystery (B) | |||||
Es ist schön hier – ein bischen langweilig, aber schön. Nun, eigentlich empfindet es Herr Proschke als schön, Frau Proschke als langweilig. Deshalb wollen sich beide beeilen beim Spaziergang im Naturpark Eifel. Sie kommen nicht mehr von ihrem Spaziergang zurück. Ihr Auto wird auf dem Parkplatz der Rangerstation gefunden, von Ihnen fehlt jede Spur. Später wird man ihr Verschwinden mit der Katastrophe in Verbindung bringen, die über das Dorf hereinbrechen wird. Sie sind die ersten Opfer. Das Buch ist eine spannende Mischung aus Horror- und Mystery-Elementen. Michael Schenk spinnt hier eine Geschichte von Menschen, Wandelwesen, Gefährten und Wölfen. Er nutzt dafür viele Versatzstücke des Genres und eine Reihe bekannter Klischees. Haustiere werden gerissen, wer anders soll es schon gewesen sein als die Wölfe? Menschen werden getötet. Wer kann es schon anders sein als ebenfalls die Wölfe, dieser alte Feind des Menschen. Ein Schrecken taucht auf, den die Menschen nicht wahrhaben wollen. Wer kann schon glauben, dass Wesen, die sich in Tiere verwandeln können, unerkannt unter uns leben. Auch ein unvermutet auftauchendes einzelnes Wesen, das den Menschen schon seit früher Zeit gegen die Wandelwesen hilft, kommt gerade zur rechten Zeit. Schließlich bietet der Kampf selbst auch viele altbekannte Stereotypen – das von der Umwelt abgeschnittene Dorf, der unterbrochene Funkverkehr, Der Rückzug der Überlebenden in die kleine alte Burg, in der fast nach Art eines Kammerspiels der letzte Kampf stattfindet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, zumal ich mir die Umgebung und die Menschen gut vorstellen konnte. Meine einzige, allerdings nur kleinere, Kritik besteht in der Frage, ob es gleich ein ganzes Dorf sein musste, um das Thema auszuarbeiten. Am Ende fielen die Toten fast aufeinander. Ich hoffe trotzdem auf eine Fortsetzung des Themas. Es bietet sicher noch Potential. Ich vergebe 8 von 10 Punkten.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


