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Das Albtraumspiel

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Serie: ~
Titel: Das Albtraumspiel
Originaltitel: The Nightmare Game (2006)
Autor: Gillian Cross
Übersetzung: Gudrun Likar
Titelbild: Silvia Christoph
Buch/Verlagsdaten: Ueberreuter Verlag (3/2007); 303 Seiten; 14,95 €; ISBN: 978-3-8000-5287-5

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Das Titelbild kam mir mit seinem Zeichenstil merkwürdig vertraut vor. Daher verwunderte es mich nicht sehr, als ich den Namen Silvia Christoph las. Die Künstlerin hat eine sehr eigene Art zu zeichnen, die mir persönlich sehr zusagt. Und woher ich den Stil kenne? Gerade eben habe ich die drei Bücher aus dem Arena Verlag besprochen, und kann dort auf dieselbe Zeichnerin verweisen.

Das Albtraumspiel ist nun der letzte Teil der Trilogie um die winzig kleinen Menschen. Die Erzählung geht nahtlos von Der schwarze Raum in die neue Erzählung über. Warren Armstrong steht zitternd vor Kälte im Schlafanzug vor dem Loch im Boden, wo eigentlich seine Schwester Hope sich befinden sollte. Stattdessen gähnt ihn die Leere an, und er wartet auf Vater und Mutter, welche die Treppe herunterpoltern. Sie gehen sofort auf die Suche, so als ob sie genau wüssten, wo ihre Suche beginnen müsste. Warren steht weiterhin wie erstarrt vor dem Loch im Boden. Er fühlt sich schuldig, weil er einen der Kidnapper, einen Jungen aus seiner Schule, erkannt hatte, aber nichts dagegen getan hatte, sie von ihrer Tat abzuhalten.
Ab sofort beginnt für Warren ein Abenteuer, das darin gipfelt, mit den Entführern gemeinsame Sache zu machen, um seine Schwester wiederzufinden. Gemeinsam mit Tom, Robert und Emma ist er unterwegs. Die letzte Reise beginnt in einem Bus und endet dort, wo sich Hope befindet. Die vier gehen in den Park, bis zu dem kleinen Erdloch, das der Eingang zur unterirdischen Wohngemeinschaft ist. Warren ist entsetzt und kann es nicht glauben. Doch die Wahrheit ist furchtbar und nicht zu ändern.

Gillian Cross ist eine hervorragende Schriftstellerin, die den Leser gleich mit den ersten Sätzen dieses Buches in eine Welt voller Fantasie und Gefühle entführt. Die Britin kommt mit einem Minimum an Gewalt aus. Daher lebt die Spannung allein von der Beschreibung und von den Charakteren, die das Buch beleben. Es findet sehr schnell eine Identifikation mit den Personen statt, wobei es Mädchen leichter haben, denn die weiblichen Figuren sind eindeutig in der Minderheit. Dafür zeigen die Mädchen doch ein klein wenig ihre geistige Überlegenheit, denn in der Mehrheit kommen von ihnen die Ideen, die die Handlung vorantreiben.

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