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Startseite - Film - Horror & Mystery - Dämonenbrut
Dämonenbrut
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Dämonenbrut
Alternativtitel: Dämonenbrut - Insel der Dämonen 2 (längere Version des Filmes) / Demon-Terror
Regie: Andreas Bethmann
Drehbuch: Andreas Bethmann
Darsteller: Katja Bienert, Thomas Riehn, Marion Ley, Anja Gebel, Chrisz Meier u.a.
Länge: 89 min (Normalversion) / 130 min (Langversion)
FSK Normalversion 16 / keine Jugendreigabe für die Langversion (FSK 18)
D 2001

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Neben Filmen wie "Vegetarierinnen zur Fleischeslust gezwungen Part 2" oder "Intime Geständnisse geschlechtsreifer Nymphomaninnen" widmet sich Regisseur Andreas Bethmann auch dem Horror- und Splattergenre. Eines seiner jüngsten Werke ist der Streifen "Dämonenbrut".
Und wie es eben so ist, wenn man eigentlich in der übelsten Schmuddel-Porno-Ecke beheimatet ist, schert man sich einen Teufel um eine zusammenhängende Geschichte. So wird, ganz grob erzählt, eine masturbierende Schönheit auf einem Schiff von einem penisähnlichen Tentakel angegriffen, gewürgt und in alle möglichen Öffnungen penetriert. Ein Schelm, der da nicht an den Hentai "Urotsukidoji" denkt. Der Tentakel platziert "die Saat des Bösen" in die gute Frau, das Schiff kentert natürlich und irgendwie landen alle möglichen Protagonisten, von denen keiner eine wirkliche Relevanz besitzt, auf einer Insel, die im Laufe des Filmes von einem knappen Dutzend Dämonen heimgesucht wird - die natürlich nichts anderes zu tun haben, als sich von den Gestrandeten zu ernähren, was freilich sehr deutlich mit viel Herumgekaue auf Gedärmen und Fingern gezeigt wird. Nebenher wird eine Frau in der Tradition von "Der weiße Hai" von einem solchen Knorpelfisch attackiert und gefressen. Die oben schon erwähnten Dämonen enstanden übrigens aus mehreren Bankräubern, die sich ebenfalls auf diese Insel retteten und sich bei jeder kleinen Verletzung in Monster verwandeln...
Viel blanker Busen, Nahaufnahmen von Vaginas, dazu eine Menge Kunstblut und Tiergedärm vermischt mit einer üblen Wackelkamera (die allerdings nicht auf ein Stilmittel zurückzuführen ist, sondern wohl auf einen zitternden Kameramann) und einer grauenhaften Bildqualität - Bethmann bietet deutsches Kino, wie man es auf der gesamten Welt nicht sehen möchte. Wer einen vernünftigen Porno sehen will, ist anderswo viel besser aufgehoben - ebenso die Fans des gepflegten Splatter und Gore-Films. Beides vermengt in der Hand eines nur mäßig talentierten Regisseurs - das hätte man lieber lassen sollen...

1 von 10 Punkten

P.S. Wer sich jetzt wundert, wo der eine Punkt in der Bewertung herkommt, der sei auf die fröhlichen Kameraden der Bundeswehr (!) verwiesen, die am Ende des Filmes forsch das ganze Eiland von den Dämonen befreien... Funny!

 

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