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Croc
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Croc
Originaltitel: Croc
Regie: Stewart Raffill
Drehbuch: Philip Morton
Darsteller: Michael Madsen, Elisabeth Healy, Sherry Phungprasert, u.a.
Musik: Basil Poledouris
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: 97 min
USA 2008

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Seit mehr als 200 Millionen Jahren bevölkern Krokodile den blauen Planeten. Sie teilten sich lange mit den Dinosauriern den Lebensraum. Doch während die "Dinos" ausgestorben sind, tummeln sich die Krokodile immer noch in großen Teilen der Erde. Obwohl sich die gepanzerten Urzeitreptilien im Laufe der Evolution kaum verändert haben, gelten sie als wahre Meister der Anpassung. Bis heute jagen sie in den tropischen und subtropischen Feuchtgebieten Amerikas, Asiens, Afrikas und Australiens. In Europa dagegen sind die faszinierenden Tiere bereits vor Jahrmillionen ausgestorben.
Hier jedoch weniger: Im Urlaubs-Walhalla Thailand droht animalisches Ungemach. Ein gigantisches Salzwasserkrokodil verwechselt Fische mit Menschen, es frisst Einheimische und Touristen mit ähnlichem Appetit und sorgt so für wachsende Panik. Eine Prämie von 50.000 Dollar wird auf das bezahnte Köpfchen der Riesenechse ausgesetzt. Der Krokodiljäger Hawkins (Michael Madsen at his best) ist bereit, es mit diesem übergroßen Exemplar aufzunehmen. Doch als er das Krokodil aufspürt, wird ihm eines schmerzhaft bewusst: Das Monster ist nicht so leicht zu besiegen, wie er gedacht hat.
Nett anzuschauender B-Film mit einem munter agierenden Ensemble auf der Low-Budget-Schiene mit einigen sehenswerten Krokodilattacken. Michael Madsen glänzt wieder mit stoischem Leck-mich-doch-Gebaren. Nicht nur für Tierhorrorfreaks mehr als einen Blick wert.

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