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Phantast
| Coruum, Vol 3 |
| Buch - Science Fiction (B) | |||||
Niemals hätte sich der Forscher Donavan McAllon gedacht, dass die Erforschung einer Ruine in Coruum, Südamerika den Hinweis auf eine außerirdische Kultur bringen würde. Das Untersuchen der Stätte verursacht einen Impuls einer uralten Überwachungsanlage, der von einer außerirdischen menschlichen Kultur aufgefangen wird, und schon bald wird eine wahre Kettenreaktion auslöst. Für die Kulturen des roten Nebels bedeutet Coruum den Schlüssel zu ihrer Vergangenheit, doch es gibt Fraktionen, die diese Vergangenheit nicht aufdecken wollen. Ein Konflikt bricht aus und es dauert nicht lange, bis sich die drei großen Reiche nach einer langen Periode des Friedens in Kampfhandlungen stürzen. Das Zentrum versucht verzweifelt, die Sache unter Kontrolle zu bringen, doch dann entbrennt in dem zweiten Machtblock, den sieben Königreichen, eine Art Bücherkrieg, der von der dritten Fraktion, der Kirche der Nebelwelten, ausgelöst wurde, um die eigene Machtposition zu stärken. Die ebenso machtbesessene wie wahnsinnige Mutter der Kirche, Ramone, verfolgt ihre eigenen Pläne und steht kurz vor den Zielen ihrer Jahrhunderte währenden Regentschaft. Eine Zusammenfassung der komplexen Geschichte, die in diesem Buch ihren Höhepunkt erreicht, fällt schwer, denn vieles habe ich vollkommen weggelassen. Anhand eines Dutzend Protagonisten erzählt Autor Michael R. Baier seine Geschichte, doch der Schwerpunkt liegt dieses Mal bei den drei Reichen des roten Nebels und nicht auf der Erde. Zu Beginn fiel mir schwer, nach drei Jahren Wartezeit den Einstieg in die Geschichte zu finden, und eine Zusammenfassung wurde schmerzlich vermisst. Nur allmählich kehrten die Erinnerungen an die komplexe Handlung zurück, doch auch dann forderte mich die Geschichte sehr, denn die Erzählung ist wirklich vielschichtig. Nach einem recht furiosen Start und wahrhaft tollen Beschreibungen (die Szene in dem Null-G-Badebereich war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren an SF gelesen habe) lässt der Roman etwas nach. Im schnellen Stakkato springt die Handlung zwischen den verschiedenen Welten hin und her und nur allmählich wird ein alles übergreifender Handlungsstrang erkennbar. Doch ab der Mitte nimmt die Spannung wieder zu und endet in einem wahrhaft furiosen Finale, das auch einen Bogen schlägt zum Beginn der Trilogie. Fazit: Es gelingt dem Autor trotz der hohen Erwartungen, alles zu einem stimmigen Ende zu bringen. Der Roman liest sich aufgrund der Komplexität nicht ganz so leicht, wie die Vorgänger, aber so gelingt es ihm, alles zu einem runden, befriedigenden Ende zu bringen, obwohl der Schluss durchaus offen gestaltet wurde.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


