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Chewbacca (Star Wars)

Bewertung: 0 / 5

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Reihe: Star Wars Comics
Titel: Chewbacca
4-bändige Miniserie
Story: Darko Macan
Illustrationen: Brent Anderson, Igor Kordey, Jan Duursema, Dave Gibbons, Martin Egeland, Kilian Plunkett, Rafael Kayanan
Farben: Nathan Eyring, Matthew Paine, Color Graphix, Agnus McKie, David Nestelle, Dusty Abell
Verlag: Dark Horse Comics (2000), je 32 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Die beiden Droiden C3PO und R2D2 reisen auf auf dem Planeten Coruscant und im Rest der Galaxis umher, um Anekdoten über Chewbacca, den berühmten Wookie, zu sammeln.
Auf Chewbaccas Heimatwelt, Kashyyyk, erfahren sie von seiner Frau Mallatobuck, wie sie sich kennen gelernt haben, er mit einem Rivalen um ihre Hand kämpfte. Attichitcuk erzählt ihnen von der Vendetta, die er über Chewbacca ausgesprach, nachdem der seinen Sohn tötete - und vom ersten Mal, dass eine Vendetta aufgehoben wurde, nachdem Chewbacca Attichituks Clan aus den Händen eines Sklavenhändlers befreite und dafür in die Gefangenschaft des Imperiums geriet (er kam auf den Sternzerstörer, auf dem auch ein gewisser Lt. Han Solo diente).
Auch Feinde kommen zu Wort, wie ein alter Sklavenhändler, der das besondere Glück hatte, einen wütenden Wookie zu überleben, auch wenn ihn das Arme und Beine kostete. Ebenso Mala Mala, den Chewbacca nach einem Hinterhalt trotz seines Berufes als Kopfgeldjäger rettete und von seinen schweren Verbrennungen heilte.
Amüsant die Anekdote von Wedge Antilles, der in Zeiten der Rebellion kurz vor der Schlacht von Hoth einen Angriff von imperialen Sternenjägern abwehrte - und nicht merkte, dass Chewbacca seinen eigenen Jäger gerade reparierte und dieser beim Start immer noch unter Antilles Schiff hing ...
Tragisch die Geschichte von Leia Organa, die hin- und hergerissen ist, da sie Han Solo immer mit dem Wookie teilen musste und auch jetzt ihren Ehemann nicht bei sich hat. Ebenso bedrückend die Erzählung von Han Solo selber, der sich einsam in den rostigen Millenium Falcon vergraben hat und den beiden Droiden seine Erinnerung an die Rettung seiner Söhne Jaina und Anakin erzählt, die Chewbacca beide unabhängig voneinander vor dem sicheren Tod rettete.
Und schließlich Luke Skywalker, müde von den vielen Abenteuern und Kämpfen, der sich mit Schrecken an den Tag erinnerte, als auf den Planeten Sernpidal dessen Mond stürzte und Chewbacca sich für Han Solo und seine Kinder opferte.

Eine vierteilige Serie, in der die Gegner und Mitstreiter von Chewbacca sich an vergangene Szenen erinnern, zum Angedenken an den großen haarigen Helden der Rebellion, den Ehemann und den Freund. Sieben Zeichner und sechs Coloristen schaffen eine nicht nur interessante, sondern eine vertraute Atmosphäre, in der man sich von Chewbacca verabschiedet. Sein Charakter, seine Erlebnisse,  so wie er war, werden von verschiedenen Seiten betrachtet und es wird darauf eingegangen. Chewbacca ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur Einblick in verschiedene Ereignisse der Vergangenheit der Star-Wars-Reihe gibt, sondern auch die gealterten Charaktere in der Zukunft von  Star Wars als tragisches Ergebnis ihrer Erlebnisse und ihres Lebens darstellt. Mit verschiedenen und durchaus jeweils passenden Stilen stellt man Raumkämpfe, die Vendetta auf Kashyyyk und die einzelnen Abenteuer da, die die verschiedenen Personen mit Chewbacca erlebt haben. Ein beeindruckendes Werk, das man nicht nur als Star-Wars-Fan gelesen haben sollte - ist man kundiger Fan, wird man zudem mit vielen Details aus der Star-Wars-Geschichte, ob Filme, Comics oder Bücher, belohnt.

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten

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