Charles Louis Fontenay

Biographie von Erik Schreiber

Charles Louis Fonteray war ein amerikanischer Science Fiction-Autor, der 1917 in Sao Paulo, Brasilien geboren wurde, aber in Tennesee, Vereinigte Staaten von Amerika, aufwuchs. Schon vor seinem ersten Geburtstag siedelten seine Eltern nach Nordamerika um, wo sie sich in Union City nieder liessen. Sie bauten sich dort eine Farm auf, wo der junge Charles aufwuchs. 1936 entschloss er sich den Beruf des Journalisten. 1940 wurde er Redakteur der Associated Press in Nashville. Zwei Jahre später diente er in der US-Armee, die er 1946 im Rang eines Captains verliess. In seinem folgenden Zivilleben nahm er die Tätigkeit des Journalisten wieder auf. Er arbeitete dabei für die Zeitung the nashville tennessean bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1987. 1954 begann seine nicht sehr erfolgreiche Karriere als Schriftsteller. Zur Science Fiction kam Charles L. Fontenay wie viele Autoren seiner Zeit über die einschlägig bekannten Magazine. Seine Erzählungen veröffentlichte er vor allem im Magazin Worlds of If. Hier konnte er sich, ohne dem Druck des Erfolges und des Geldverdienens ganz seiner Leidenschaft hingeben. Dabei geht es um einen Planeten der Jahrhunderte lang von allen vergessen wurde. Der deutsche Titel in der Ullstein Kurzgeschichtensammlung Fleisch, weist den Weg zu einer kannibalistischen Gesellschaft. Herr Fontenays erste Erzählung die 1954 erschien trug den Titel Disqualified. Nur einen Monat später erschien escape velocity. In dieser Erzählung, die ebenfalls auf deutsch beim Ullstein Verlag zu finden war, geht es um ein notgelandetes Raumschiff. Einer der Besatzungsmitglieder glaubt, dass es zu wenig Sauerstoff zum Überleben gibt und will seine Kollegen beseitigen. Charles Fonteray schrieb gerade einmal eine Handvoll Romane und um die dreissig Erzählungen. Von diesen fanden die wenigsten den Weg nach Deutschland. Der wohl interessanteste Roman dürfte the day the oceans overflowded sein. Der Roman erschien 1964 und hatte zum Inhalt eine durch explodierende Kernkraftwerke ausgelöste Flutkatastrophe. Seit seiner Pensionierung schrieb er ziemlich unbemerkt von den europäischen Lesern wieder Science Fiction Romane und Erzählungen. Seine fast zwanzigbändige Jugendserie um einen besiedelten Mars fällt besonders auf.
Herr Fontenay war ein typischer Autor seiner Zeit, der schrieb um Spass zu haben und es liebte, seine Leser mit überraschenden Wendungen zu verblüffen. Seine aktive ging bis zu den sechziger Jahren. Neben seinen vielen Erzählungen, die aber nie aus der Masse der Veröffentlichungen hervorragten, schrieb er auch einige Romane. Nebenbei studierte er und veröffentlichte mit seinem Buch epistle to the babylonians ein vielbeachtetes Werk über die Philosophie der Wissenschaft. Das Buch behandelt vor allem die am überlieferten beharrenden Mehrheit und die phantasievolle Minderheit beim Aufstieg und Fall von Kulturen und Religionen. Das Buch brachte ihm einen Eintrag in das Register amerikanischer Philosophen ein.
Sein zweites grosses Hobby war die Malerei. Aufsehen erregte er mit einem Preis für ein Bild, dass dadurch entstand, als er beim Reinigen seiner Pinsel diese auf einer Leinwand abtupfte.
Charles Louis Fontenay starb am 27.01.2007 in einem Krankenhaus in Memphis.

Pseudonyme: Keine bekannt

Bibliographie (Auswahl):
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Romane

Titel

Originaltitel

© Jahr

Kipton Chronicles

1. -

Kipton and Gruff

1995

2. -

Kipton and the Ovoid

1995

4. -

Kipton and the Monkey's Uncle

1996

-

Kipton and the Tower of Time

1996

-

Kipton in Wonderland

1996

5. -

Murder on Stage

1996

-

Kipton and the Voodoo Curse

1997

-

Kipton and the Christmas Gift

1997

8. -

Kipton and the Android

1997

9. -

Kipton and the I Ching

1997

12. -

Kipton and the Monorail Murder

1998

13. -

Kipton on Phobos

1998

14. -

Kipton and the Martian Games

1998

16. -

Kipton an the Caves of Mars

1998

-

Kipton and the Delusions of Tante Else

1999

18. -

Kipton and the Riddle of Sandstone

1999

Weitere Werke

Legion der Zeitlosen
- Eintrag auf www.sf-leihbuch.de

Twice upon a Time

1958

Die Marsrebellion
Terra #326

Rebels on the Red Planet

1961

Die Jahrtausendflut
- Rezension von Frank Drehmel
- Rezension von Erik Schreiber

The Day the Oceans Overflowed

1964
überarbeitet 2004

-

Target: Grant, 1862

1999

-

Dionysos in Tears:A Tale of Destined Love...and Betrayal

2003

 

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