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Startseite - Film - Horror & Mystery - Centipede
Centipede
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Centipede
Originaltitel: Centipede!
Regie: Gregory Gieras
Darsteller: Larry Casey, Margaret Cash, Trevor Murphy, George Foster, Matthew Pohlson, Danielle Kirlin, Steve Herd, Nick Goodman u. a.
FSK: 16
Laufzeit: 90 min
USA 2004

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Centipede, englisch, bedeutet eigentlich Hundertfüßer und ist als das Arcade-Spiel aus dem Jahr 1980 ein Begriff unter den mondialen Gamern. Es war das erste von einer Frau entworfene Arcade-Spiel. Dona Bailey zeichnete für die Entwicklung verantwortlich. "Centipede" erhielt 1982 einen Nachfolger namens "Millipede", der aber weniger erfolgreich war. Was sich nach einem durchschnittlichen Film anhört, ist ein brillantes B-Movie, das über die gesamte Laufzeit sehr unterhaltsam ist. Es fängt an bei den holperigen Dialogen, geht bei den mittelmäßigen Schauspielern weiter und hört bei den als Puppen erkennbaren Kreaturen noch lange nicht auf. Vor allem aber muss man dem Film anrechnen, dass nie versucht wird, ihn durch nackte Tatsachen der anwesenden Jungdarstellerinnen aufzuwerten. David (Larry Casey) ist mit seinen Freunden unterwegs in Indien, um dort eine Höhle zu erforschen, die noch weitgehend unbekannt ist. Kurz nach der Ankunft in den unterirdischen Gängen wird sein Freund Matt (Steve Herd) von etwas angegriffen und ist fast sofort tot. Seine Lampe geht bei dem Kampf zu Bruch, und durch den austretenden Schwefel wird eine Explosion ausgelöst, die die übrigen Freunde im Inneren der Höhle einschließt. Sie teilen sich in kleine Gruppen auf, um einen anderen Ausweg zu finden, wobei Owen (Matthew Pohlson) auf ein Nest von Tausendfüßlern stößt ... Schnell wird ihm klar, dass hier die Ursache für Matts Ableben liegen muss, doch bevor er eine Warnung aussprechen kann, haben ihn die flinken Wimmel-Monster überwältigt. Der Rest der Freunde bleibt von den riesigen Monstern ebenfalls nicht verschont, doch sie stellen sich dem fast aussichtslosen Kampf. Schnell wird ihnen klar, dass sie kaum eine Chance haben, die Höhle je wieder lebend zu verlassen, denn selbst die abgetrennten Körperteile der netten, aber ungemütlichen Riesen-Krabbler greifen immer wieder geduldig an ...
Es ist vor allem den Trash-Kreaturen zu verdanken, dass man sich prächtig amüsiert. Sie sind so offensichtlich dilettantisch animierte Puppen, dass man sich unweigerlich darob lustig machen kann. Auch die übrigen tricktechnischen Einlagen bedürften dringend eines Grundkurses CGI-Animation. Aber gerade diese Maxime des Films funktioniert ähnlich wie bei "Blob - Schrecken ohne Namen" bestens, wobei der Vergleich durchaus weiträumig ausgelegt werden sollte. Auch die ab der Mitte wirklich unfreiwillig- selbstironische und groteske Story trägt viel zur DVD-Gaudi bei: Das macht Spaß ...

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