Amazon
Diskussion
Neue Artikel
- Zeit der Krähen (Das Lied von Eis und Feuer, Band 7)
- Präludium (Sektion 3: Hanseapolis, Band 3)
- Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
- Der letzte Schattenschnitzer
- Die Rettung des Plateosaurus / Der Raubzug des Coelophysis (Das geheime Dinoversum, Bänd 15 und 16)
- Störfall in Reaktor 1
- Die Delta-Anomalie (Star Trek: Starfleet Academy, Band 1)
- Supergod
- God of War
- Phantome (StarCraft Ghost)
Neu bearbeitet
- Der letzte Schattenschnitzer
- Die Rettung des Plateosaurus / Der Raubzug des Coelophysis (Das geheime Dinoversum, Bänd 15 und 16)
- Uwe Voehl
- Joe R. Lansdale
- Jack Ketchum
- Richard Carl Laymon
- Präludium (Sektion 3: Hanseapolis, Band 3)
- Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
- Der Herr der Dunkelheit (Elegie an die Nacht, 1. Band)
- Perry Rhodan - Rendezvous mit der Ewigkeit (Band 2222)
- Die kleine Meerjungfrau (Hörbuch)
- Anno 2222 - Ein Zukunftstraum
- Erstgeboren (Star Craft - Dunkle Templer, Buch 1)
- Nova (Star Craft Ghost, Band 1)
- Elfenmagie (Band 1)
- The Secret World - Betatest-Review
- Willkommen auf fictionfantasy.de - Phantastische Welten: Das Rezensions-Netzwerk
- Zwielicht
- Der Sohn des Zauberers
- Der Sohn des Verräters (Darkover, Band 21)
- Der Sohn des Alchimisten
- Der Sohn des Himmels (Anedena, 1. Band)
- Der Sohn des Waffenmeisters
- Der Sohn des Todes (Tanatos, 1. Band)
- Nomade (Der Sohn des Sehers, 1. Band)
- Crying Freeman - Der Sohn des Drachen
- Lichtträger (Der Sohn des Sehers, 2. Band)
- Renegat (Der Sohn des Sehers, Band 3)
- Die seltene Gabe
- Die seltene Gabe
Phantast
| Cap und Capper |
| Film - Animation | |||||
Ich habe es bereits bei Taran und der Zauberkessel erwähnt: Cap und Capper war ein Neubeginn bei Disney, der Anbuch einer neuen Ära junger Animateure. Ihr erstes Projekt stand ganz im Zeichen altbekannter Schemata: Sprechende Tiere, kauzige Nebenfiguren, viel Witz, rührselige Szenen, schnulzige Songs. Die Story um das Füchslein Cap, das von einer alten Frau hochgepäppelt wird und sich mit dem Jagdhündchen Capper anfreundet, ist an Vorhersehbarkeit nur schwer zu unterbieten. Und dennoch funktioniert die Geschichte über weite Strecken des Filmes. Und egal, wie sehr man sich anstrengt es nicht zu sein - irgendwann umfängt einen die stimmungsvolle Atmosphäre und bringt einen dazu, die inneren und äußeren Konflikte der Handelnden gebannt zu verfolgen. Schief laufen konnte bei der Story kaum etwas - zu "Disney-typisch" sind die Elemente. Wie in fast jedem Film wächst der Protagonist - hier ein Fuchs - ohne Eltern auf. Wie schon bei Bambi wird der Tod der Mutter nicht gezeigt, lediglich angedeutet. Die niedlichen Kindchen-Tiere sind natürlich extrem süßlich gezeichnet und mit kitschigen Dialogen à la "Wir werden immer Freunde sein!" ausgestattet. Genau so natürlich wird die unmögliche Freundschaft zwischen einem Fuchs und einem Jagdhund einer Belastungsprobe unterzogen, der sich nicht Stand halten kann. Und hier strauchelt der Film: Zu rasch geht die Entwicklung der beiden Tiere vonstatten. Innert weniger Minuten werden aus den Freunden Feinde, nachdem bei einer Jagd auf Cap, während der Capper sein Leben schont, Cappers väterlicher Hundefreund beinahe getötet wird. Capper macht Cap dafür verantwortlich und schon haben wir den Konflikt, der den weiteren Film bestimmt! Ich denke, an diesem Punkt hätte man den Film etwas anspruchsvoller gestalten können. Zudem ist die Moral des Filmes etwas merkwürdig: Vögel dürfen guten Gewissens gejagt und getötet werden - Füchse nicht. So sieht man etwa, wie ein Jäger zufrieden von der Jagd mit Capper nach Hause fährt. Auf seinem Wagen hat er unzählige Felle liegen. Wird sein Morden verurteilt? Nein! Erst als er Jagd auf Cap macht, wird aus ihm ein "böser Mensch". Strange, Watson... Insgesamt bietet der Film weder interessante Plotwendungen, noch irgend etwas, das man nicht schon mindestens einmal bei einem Disney-Film gesehen hätte. Positiv hervorzuheben sind die funny Sidekicks des Filmes: Ein Specht und ein anderer Vogel unbestimmbarer Gattung machen unentwegt Jagd auf eine clevere Raupe. Diese Szenen sind die witzigsten des Filmes und bleiben sogar im Gedächtnis des Betrachters. Und wenn am Schluss des Filmes, wenig überraschend, aus der Raupe ein Schmetterling wird, der seinen ständigen Verfolgern gewissermaßen die Zunge rausstreckt, wird man mehr als versöhnt für einige Längen des Filmes und die penetrant schmalzigen "Freundschafts"-Songs. Es gibt bessere Disney-Filme als diesen und ich würde ihn deshalb als gutes Mittelmaß einstufen.
Als Favorit markieren
Lesezeichen setzen
Als Email versenden
Hits: 2426 Kommentare (0)
![]() Kommentar schreiben
|

Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


