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Phantast
| Cannibals - Welcome to the Jungle |
| Film - Horror & Mystery (F) | |||||
Zwei junge Pärchen machen sich in Papua-Neuguinea auf die Suche nach dem verschollenen Rockefeller-Erben Michael Rockefeller. Angeblich ist er dort lebend gesichtet worden, und die Belohnung, die die Familie ausgesetzt hat, ist auch nicht schlecht. Im Dschungel von Papua-Neuguinea treffen die vier allerdings nicht auf den vermissten Rockelfeller, sondern geraten in die Fänge von Kannibalen, welchen sie auf brutale Weise zum Opfer fallen.... Jonathan Hensleigh reanimiert hier den Kannibalenfilm im Geiste von Ruggero Deodato und "The Blair Witch Project" auf sehr exotische Art: Um den 1961 verschwundenen Michael Rockefeller, Sohn des damals amtierenden US-Vizepräsidenten, ranken sich wilde Mythen. Der anthropologieinteressierte Michael reiste mit seinem holländischen Kollegen Wassing in den Urwald Neuguineas, um die einheimischen Stämme und deren Bräuche zu studieren. Auf dem Weg zu ihrer Expedition kenterte ihr Boot. Wassing konnte gerettet werden, vom Präsidenten-Filius fehlte jede Spur. Was wirklich passierte, ob Rockefeller ertrank, von Krokodilen oder Kannibalen gefressen wurde, ist seitdem wilde Legende. Dem Rockefeller-Mysterium auf den Grund zu gehen und damit dick abzukassieren, diesem utopischen Unterfangen haben sich die zwei amerikanischen Touristen-Pärchen Colby und Mandi sowie Mikey und Bijou verschrieben. Mit Tabak, Alkohol und Konversationen über Sex-Rollenspiele und anderen juvenilen Schwachsinn im Gepäck treten sie den gefährlichen Trip nach Papua-Neuguinea an. Dass diese grüne Hölle laut Reisebroschüre neben dem Irak zum gefährlichsten Paradies der Welt zählt, schreckt sie nicht ab. Auch nicht die Gewehre der Einheimischen. Zu groß ist die Gier nach Dollars, zu klein der Verstand, überhaupt zu glauben, dass ihre Reise ohne Wiederkehr von Erfolg gekrönt würde. Und so avanciert die Exkursion zum blutigen Desaster... Regisseur Hensleigh analysiert seine vier Protagonisten minutiös: Da gibt es keine 'Guten' oder 'Bösen', sondern nur vier naive Menschen, die keine echte Vorstellung davon haben, worauf sie sich einlassen, denn Stück für Stück zerlegt zunächst der Dschungel, anschließend die Menschenfresser die angebliche Freundschaft... "Mondo Cane"- Filme: Zu den umstrittensten und radikalsten Genres im Splatterkino der späten 1970er und frühen 1980er Jahre ist der italienische Kannibalenfilm zu zählen. Ursprünglich aus den sogenannten Mondo-Filmen hervorgegangen, die, dokumentarisch verbrämt, ein Kuriositätenkabinett voller grausamer Gebräuche und Rituale aus fernen Teilen der Welt zusammentrugen, entstand in der Folge eine Reihe von Produktionen, die zwischen Zivilisationskritik und Rassismus äußerst gewalthaltige Fabeln vom Verlorengehen der Zivilisation in den Terror-Tropen erzählen. Lediglich Ruggero Deodato gelang es 1980 mit "Nackt und zerfleischt", das simple Konzept Expedition fällt in die Mäuler eingeborener Kannibalen und wird lebendigen Leibes verspeist durch gebrochene eine Darstellungsform und eine sehr dichotomische Erzählhaltung zu erweitern. So konnten Epigonen wie Umberto Lenzi in weit rauheren Sequels wie "Lebendig gefressen" (1980) oder "Die Rache der Kannibalen" (1981) noch die Gewaltspirale ins bis dato Unerträgliche hochschrauben.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


