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Phantast
| Bubba Ho-Tep |
| Film - Horror & Mystery (F) | |||||
Wie jeder Filmfan weiß, gibt es manche Rätsel der Menschheit, die nur Hollywood für uns lösen kann. Was hat beispielsweise Elvis Presley mit einer ägyptischen Mumie zu schaffen? Und wurde JFK tatsächlich ermordet? Mit diesen Mythen beschäftigt sich Joe R. Lansdale, einer der besten amerikanischen Horror-Autoren, in seiner Kurzgeschichte, die als Vorlage des Drehbuchs dient. In diesem Fall fragt er sich, was sein könnte, wenn Elvis (Bruce Campbell) gar nicht gestorben, sondern unter anderem Namen im Altenheim irgendeines texanischen Nestes untergekommen wäre. Hier liegt der King nun, mit lädierter Hüfte und Geschwür am „kleinen Elvis“ und sinniert darüber, wie es so weit mit ihm kommen konnte. Wir erfahren, dass er von seinem Leben als Superstar die Nase voll gehabt und eines Tages einfach die Rollen mit dem besten Elvis-Imitator getauscht hatte. Keiner konnte die beiden unterscheiden, daher flog der Schwindel nie auf und Elvis lebte fortan wieder ruhig und relativ unbekannt. Bis zu dem Bühnenunfall, der „Sebastian Haff“ ins Heim befördert und ihm fortan ein Dasein mit mehr oder weniger normalen Senioren beschert, seine Story glaubt ihm hier natürlich niemand. Und als wenn das nicht schon genug Ärger wäre, gehen im Haus unheimliche Dinge vor sich. Die Sterblichkeit unter den Bewohnern nimmt merklich zu, gleichzeitig wird die Mumie eines ägyptischen Hohepriesters vermisst, die sich auf Museumstour durch die Staaten befand. Elvis und sein einziger Freund, der farbige Jack (genial: Ossie Davis), der sich übrigens für John F. Kennedy hält („Die haben mich umgefärbt!“), müssen sich dem Bösen stellen. Autor und Regisseur Don Coscarelli (Phantasm 1-4) hat hier einen echten Diamanten unter den Horror-Komödien geschaffen. Eine dermaßen schräge Story, gepfeffert mit schwarzem Humor, dabei trocken und gleichzeitig liebevoll erzählt, da sucht man innerhalb der letzten Jahre lange nach einem ähnlichen Kaliber. Die zweite Hälfte stemmt dabei ganz klar Bruce Campbell, der abseits grimassenschneidender Teufelstänze den „Opa-Elvis“ in Oscar-verdächtiger Form darstellt. Auch wenn die Slapstick-Einlagen gelegentlich nahe am Albernen vorbeischlingern: Das trübt den Gesamtspaß kaum und lässt sich leicht verschmerzen, es passt eben zur Geschichte. Dialoge und vor allem die Kameraarbeit müssen zudem gewürdigt werden. Wenn die beiden Helden mit Gehhilfe und Rollstuhl nachts über den Rasen des Wohnheims ziehen, wobei der eine links aus dem Bild humpelt und der andere rechts aus dem Bild rollt, um sich ins Abenteuer zu stürzen, da können auch „300“ oder „Sin City“ visuell einpacken. „Bubba Ho-Tep“ hat auf zahlreichen Filmfestivals Preise abgeräumt, einige Male gab es nach der Vorführung sogar Standing Ovations. Coscarelli arbeitet übrigens gerade an einem zweiten Teil („Bubba Nosferatu and the Curse of the She-Vampires“), der im nächsten Jahr erscheinen soll. Wir sind gespannt
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


