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Phantast
| Brücke nach Terabithia |
| Film - Fantasy (F) | |||||
Der 11-jährige Jess (Josh Hutcherson) ist ein Träumer, der sowohl zuhause als auch in der Schule nur wenig Anerkennung und Verständnis findet. Erst als er mit seiner neuen Mitschülerin Leslie (Anna Sophia Robb) Freundschaft schließt, scheint sich in Jess Leben etwas zu ändern. Denn Leslies überschäumende Phantasie und Kreativität beflügeln auch Jess geheime Vorstellungskraft. In einem nahe gelegenen Wald schaffen sich beide eine Phantasiewelt, die sie „Terabithia“ nennen. Ein magisches Königreich voller zauberhafter Schönheit mit seltsamen Kreaturen, gegen die die beiden Freunde bestehen müssen. Neben mächtigen Riesen treffen die beiden Freunde auf allerlei freundliche, aber auch gefährliche Fabelwesen, die sie verfolgen. Als Leslie eines Tages allein die Brücke nach „Terabithia“ überquert, ist nichts mehr so wie vorher ... Der Erfolg von „Der Herr der Ringe“ und „Die Chroniken von Narnia“ hat das Interesse der Filmindustrie für phantastische Literatur geweckt. Nun erblickt auch Katherine Patersons preisgekröntes Kinderbuch „Die Brücke in ein anderes Land“ unter dem Titel „Die Brücke nach Terabithia“ das Licht der Leinwand. Erzählt wird die Geschichte des Außenseiters Jess, der von seinen Mitschülern gehänselt, von seinen Schwestern ausgelacht und von seinem Vater als verträumter Taugenichts abgestempelt wird. Als schnellster Läufer seiner Klasse will er sich bei seinen Mitschülern Anerkennung verschaffen, was nicht gelingt, denn seine neu zugezogene, gleichaltrige Nachbarin Leslie läuft schneller als er, gewinnt das wichtige Rennen und zeigt zudem auch noch Mut und Stärke, die Jess bislang immer fehlte. Das eigenwillige Mädchen mit dem Hang zu extravaganter Kleidung kann nach einigen Anfangsschwierigkeiten Jess Vertrauen gewinnen und die beiden schließen eine Freundschaft, die Leslie mit Einfallsreichtum fördert. Gemeinsam erschaffen sie während ihrer Ausflüge in den angrenzenden Wald die Idee eines eigenen Königreiches, welches sie auf den Namen Terabithia taufen. Dort leben nicht nur seltsame Kreaturen und Fabelwesen, es ist zugleich auch der Ort, an dem sie Zuflucht suchen, wenn die Konflikte zuhause oder in der Schule wieder einmal Überhand zu nehmen drohen. Als Jess Kunstlehrerin Miss Edmunds ihn eines Tages in ein Museum mitnimmt, geht Leslie alleine nach Terabithia. Dabei geschieht etwas Unvorstellbares. „Die Brücke nach Terabithia“ ist ein bewegender Film über Mut, Freundschaft und die unzerstörbare Kraft der Phantasie. Ex-Produzent Gabor Csupo („Rugrats“) drehte sein Regiedebüt an wunderschönen Originalschauplätzen in Neuseeland, und für die Spezialeffekte und Kreaturen waren die Firmen Weta Workshop und Weta Digital („Der Herr der Ringe“, „King Kong“, „Die Chroniken von Narnia“) verantwortlich. Doch um eines gleich vorwegzunehmen: Der Film ist kein weiteres Fantasy-Epos à la „Die Chroniken von Narnia“ oder „Eragon“, sondern eine sensible und anrührende Geschichte über das Erwachsenwerden. Also nicht von dem Cover der DVD oder dem Trailer in die Irre führen lassen! Die tricktechnischen Sequenzen machen nicht einmal eine Viertelstunde des Films aus. Statt auf die Effekte konzentrieren sich Regisseur Gabor Csupo und seine Drehbuchautoren auf die sehr detailliert ausgearbeiteten Charaktere. Themen wie Mut und Freundschaft, aber auch Verlust und Trauer stehen hier im Vordergrund. Dazu kommt das Talent der beiden jugendlichen Hauptdarsteller. Josh Hutcherson („Die Chaoscamper“, „Zathura“) überzeugt durch eine ausgewogene Mischung aus Abgeklärtheit und Talent. Dennoch zieht er gegen seine Filmpartnerin Anna Sophia Robb („Charlie und die Schokoladenfabrik“) den Kürzeren. Sie verfügt über das gewisse Etwas und versprüht eine Natürlichkeit und einen Charme, dass man sich wünschte, mit ihr durch den Phantasie-Wald zu laufen. Fazit: Hier wimmelt es nicht von Orks, Trollen oder Elfen. Und der Fantasy-begeisterte Filmfan wird auch höchstwahrscheinlich enttäuscht sein. Aber hier wird eine wunderschöne und unterhaltsame Geschichte, mit fein dosierter Fantasy und einem ernsten Kern erzählt, die sich als absolut sehenswert herausstellt! Alternativen: „My Girl“ mit Anna Chlumsky und Macaulay Culkin, oder Astrid Lindgrens “Die Brüder Löwenherz“. Mit der technischen Umsetzung des Films auf DVD kann man durchaus zufrieden sein. Das Widescreen-Bild (1.85:1 - anamorph) präsentiert sich sauber, ruhig und plastisch. Satte Farben, ein guter Kontrast und eine ebensolche Schärfe überzeugen. Auch der Ton (Dolby Digital 5.1) überzeugt mit netten Effekten und einer guten Räumlichkeit. Auch an Bonusmaterial gibt es hier so einiges zu findet. Neben 2 Audiokommentaren und einem Making Of, gibt es noch Interviews, Darstellerinfos (Texttafeln), das Musikvideo „Keep Your Mind Wide Open“ sowie die Featurettes „Stimmen zum Buch“ und „Die Visual Effects“.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


