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Startseite - Film - Science-Fiction - Blade Runner - Final Cut - Special Edition
Blade Runner - Final Cut - Special Edition
Film - Science Fiction (F)

Titel: Blade Runner - Final Cut - Special Edition
Originaltitel: Blade Runner
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Hampton Fancher, David Webb Peoples
Darsteller: Harrison Ford (Rick Deckard), Rutger Hauer (Roy Batty), Sean Young (Rachael), Edward James Olmos (Gaff), M. Emmet Walsh (Bryant), Daryl Hannah (Pris), William Sanderson (J. F. Sebastian), Brion James (Leon), Joe Turkel (Tyrell), Joanna Cassidy (Zhora), James Hong (Hannibal Chew), Morgan Paull (Holden), Kevin Thompson (Bear), John Edward Allen (Kaiser), Hy Pyke (Taffey Lewis), Kimiko Hiroshige (Cambodian Lady), Bob Okazaki (Howie Lee), Carolyn DeMirjian (Saleslady)
Musik: Vangelis
FSK: 16
Laufzeit: 117 min (bezogen auf die Version Final Cut)
USA 1982

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

 

Endlich: die originale Kinofassung auf DVD. Möglicherweise ist ja Ridley Scotts neue Schnittfassung, die nun "Final Cut" genannt wird, qualitativ und quantitativ edler geworden als der oft bemeckerte ""Director's Cut" von 1992. Nicht nur, dass hierfür die Originalnegative neu eingescannt wurden, sondern es wurden bislang nicht verwendete Originalszenen addiert, aber auch kleinere Sequenzen völlig neu produziert. Zudem wurden die Spezialaffekte getunt und es gibt einen Audiokommentar vom Meisterfilmer Ridley Scott selbst. Zum 25. Jahrestag von Ridley Scotts Blade Runner (1982) gibt es den legendären Science-Fiction-Thriller als Final Cut ebenso HD-DVD und BLU-RAY Disc:
Er war der Urvater für alle Science-Fiction-Filme; es gab viele, die ihm folgten, und die, die ihn kopierten: Dunkle Stadtlandschaften, Gleiter zwischen riesigen Hochhaustürmen, Dauerregen, Mutanten auf der Straße, allgegenwärtige Reklameschilder und eine düstere Apokalyptik-Atmosphäre ohne jedwede Hoffnung. Hier wurde der depressive Zeitgeist der 80er Jahre in seiner Synthese aus Zukunftsangst und Faszination brillant bebildert, und vor allem wurde hier die Zukunft für zwei Jahrzehnte aufgegleist. Im Los Angeles des Jahres 2019 werden synthetische Menschen, genannt Replikanten, für Sklaven- und Schwerstarbeit auf anderen Planeten rekrutiert und haben eine vorprogrammierte begrenzte Lebenserwartung. Unter der Leitung von Anführer Batty (Rutger Hauer) revoltieren vier der Replikanten und begeben sich illegal auf die Erde, um von ihrem Schöpfer Tyrell ein verlängertes Leben zu erzwingen. Deckard (Harrison Ford) wird auf die Replikantenrenegaten angesetzt. Er ist ein "Blade Runner", der spezifische Replikanten-Hunter, dessen Aufgabe es ist, flüchtige Replikanten aufzuspüren und zu eliminieren. Deckard verknallt sich in Tyrells Assistentin Rachel (Sean Young), leider eine Replikantin, und zweifelt im Verlauf seiner Jagd immer mehr, welche ethischen Konsequenzen sein nicht alltäglicher Job hat.
Ein machtloser Held in düsterer Zukunft: "Blade Runner" gilt bis heute als Klassiker des Genre-Kinos. 1982 sah man das anders: Der Film floppte gnadenlos. Scotts "Blade Runner" hatte es alles andere als leicht. Der Regisseur von "Thelma und Louise" und "Black Hawk Down" kassierte überwiegend miese Filmkritiken und sah sich zudem einer starken Konkurrenz ausgesetzt: Spielbergs "E.T.". Kein "Oscar" also weit und breit, nur zwei Nominierungen. Dabei ist "Blade Runner" ein vor allem optisch, aber auch dramaturgisch faszinierendes Zukunftsbild", ein visionärer SCIFI-Western, der sich auf die Frage konzentriert, was den Menschen letztlich ausmacht; nicht allzu viel, wie zu sehen ist ...

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von RoM, Januar 02, 2012
Der Klassiker des Genres war eine schwere Geburt für Scott, der nach zähen Drehtagen tatsächlich mit dem Wunsch nach einem Happy End konfrontiert wurde. Man dürfte den Aufschlag seines Unterkiefers noch auf der anderen Straßenseite gehört haben.
Kult!Selbst in der "Wir-fliegen-in-den-Sonnenschein"-Fassung.

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