Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Horror & Mystery - Black Kiss
Black Kiss
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Black Kiss
Originaltitel: Burakku kisu
Regie & Drehbuch: Makoto Tezuka
Darsteller: Masanobu Ando, Reika Hashimoto, Hijiri Kojima, Seri Iwahori, Masao Kusakari u. a.
Laufzeit: 113 min
FSK: ab 16 Jahren
Japan, 2004

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Filmemacher Macoto Titzuka ist anscheinend ein eingefleischter Riesen-Fan des italienischen Giallo-Genres und sein virulentes Werk huldigt Dario Argentos Thriller-Meisterwerken und Mario Bavas "Blutige Seide". Dabei sind ebenso Synthie-Klänge im "Goblin"-Stil für den musikalischen Klangteppich ausgebreitet:

Das Model Asuka Hoshino (Reika Hashimoto) siedelt nach Tokyo über und sucht eine Bleibe; dabei kommt sie beim ausgebrannten Ex-Model Kasumi "Lucy" Kuroki (Kaori Kawamura) unter. Als Asuka eines Nachts alleine daheim ist, beobachtet sie gegenüber im Bat's Hotel einen Mord. Sie alarmiert die Polizei, die eine wie Vieh ausgeweidete männliche Leiche findet, die mit Voodoo-Zeichnungen und einem schwarzen Kussabdruck bestückt ist.

Für die Ermittler rückt Kasumi natürlich weit nach oben auf die Verdächtigenliste, da der Tote ein Ex von ihr war. Detective Shirasaki glaubt aber an ihre Unschuld und versucht, mit Hilfe von Asuka der Täterin auf die Spur zu kommen. Bald darauf bekommt Shirasaki ein Paket aufs Revier geliefert, in dem eine verstümmelte Leiche liegt - der Fall wird fortan immer absurder und grotesker.

Macoto Tezuka ("Hakuchi the Innocent") ist der Sohn des legendären Manga-Gurus Osamu Tezuka (Metropolis). Seine bereits sechste Regiearbeit, "Black Kiss", drehte der kreative Sprössling auf HD-Digital. Inspirieren ließ er sich vom italienischen Thriller, dem Giallo, und logischerweise auch von Großmeister Hitchcock. Letzterer wird alle paar Minuten zitiert, sei es in der Dusche, mit dem "Bat's Hotel" oder der voyeuristischen Mordbeobachtung durchs Fenster.

Das interessante an Black Kiss ist, dass keiner der Schauspieler in das Ende des Filmes eingeweiht wurde. Also wusste auch niemand, wer der Täter ist und konnte so mit vielmehr Authentizität beim Dreh mitwirken. Auch die Machart des Filmes ist etwas ungewöhnlich, denn es wurde im Stil einer Dokumentation gefilmt. Dieses spiegelt sich in verwackelten Bildern, Unschärfen und Schnittfehlern wieder. Wenn man das vorher weiß, ist es gut, wenn nicht, ist es zum Teil etwas verwirrend“, resümiert maslohs.de“ folgerichtig. Lobenswert aber auch die präzise Arbeit der Spezialeffektabteilung; denn die kreierte schon fast malerische barocke Mordszenen. Dabei war sicherlich die Voodoo-Thematik von großem Vorteil. Diese Geisterbeschwörung ist natürlich in Japan viel bunter als im tiefen afrikanischen Dschungel.

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy