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Startseite - Film - Horror & Mystery - Black Christmas
Black Christmas
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Black Christmas
Alternativtitel: Black X-Mas
Regie und Drehbuch: Glen Morgan
Darsteller: Katie Cassidy, Michelle Trachtenberg, Mary Elizabeth Winstead, Crystal Lowe, Kristen Cloke, Lacey Chabert, Oliver Hudson, Andrea Martin u.a.
FSK: keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 84 min (geschnitten) / 94 min (ungeschnitten)
USA, 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Horrorfilme während der Weihnachtsfeiertage als Kontrastprogramm zu Friede und Freude haben eine lange Tradition in den USA. Noch passender wird es, wenn im Film Weihnachten noch  als moralischer Aufhänger aufgegriffen wird, um die Tragik von Tod und Mord noch größer erscheinen zu lassen.
"Black Christmas" ist ein Remake des 1974 unter dem gleichen Namen erschienenen Horrorfilms und wartet im Gegensatz zum Original mit derzeit genretypischen Jugendlichen auf, die im Laufe des Filmes ihr Leben lassen müssen. Der Aufhänger der Geschichte ist wie so oft  recht einfach: Ein Massenmörder vermag es zu Weihnachten, aus dem Gefängnis zu fliehen, und weiß nichts Besseres, als sich ein Haus voller weiblicher Twens zu suchen und ihr Leben auf alle mögliche Arten und Weisen zu beenden. Der Zuseher hat nicht die Aufgabe, eine größere Hintergrundgeschichte zu erwarten, sondern soll sich an panischen Mädchen und blutigen und spektakulären Morden ergötzen. Dabei bleiben Spannung und Erwartungshaltung aus, weiß man doch aus x-beliebigen anderen Vorgängern, dass ein Protagonist übrig bleibt, der am Schluss den Bösewicht niederringt. Zwar versucht man mit der Einbeziehung der Mutter des Killers vielleicht eine Hommage an Psycho und eine Aufbesserung des Drehbuches, jedoch bleibt auch hier das auf der Strecke, was vielleicht möglich gewesen wäre.

Verschiedene Einstellungen des Filmes erinnern an oder gleichen gar dem Original von 74, jedoch besitzt Black Christmas von 2006 bei weitem nicht die Atmosphäre des älteren Streifens. Schreiende Teenies und blutige Messerstechereien machen noch lange keinen guten Horrorfilm.

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