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Startseite - Comic - Amerikanische Comics - Battlestar Galactica: Pegasus
Battlestar Galactica: Pegasus
Comic - Amerikanische Comics

Reihe: Battlestar Galactica
Titel: Pegasus (OneShot)
Story: Brandon Jerwa
Zeichnungen: Jonathan Lau
Farben: Inlight Studios
Cover B: Greg Tocchini
Album/Verlagsdaten: Dynamite Entertainment (2007), 26 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Eigentlich sollte die Pegasus beim Flottenstützpunkt Gemenon gewartet und aufgerüstet werden, jedoch wartet auf Admiral Helena Cain ein wichtiger Auftrag. Nachdem ein Flug eines Steath-Viper-Prototypen scheiterte und die Maschine vom Piloten zerstört werden musste, bevor sie in die Hände der Cylonen geriet, wurde der Battlestar Chronos geschickt, um den Testpiloten zu bergen. Nun reagiert die Chronos nicht mehr auf Anrufe, und so wird die Pegasus losgeschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Cain findet die Chronos zerstört vor, kann aber einen Hilferuf auffangen. Cains XO Carde Ward vermutet die Überlebenden des Massakers in einem Treibstoffdepot, das mitten im Leerraum schwebt. Jedoch wartet dort eine große Flotte von Cylonen auf den Battlestar - und die meisten Viper der Pegasus sind auf Gemenon zur Wartung abtransportiert worden...

Jonathan Lau orientiert sich bei der Gestaltung an der Kameraführung der Serie - natürlich kann man in einem Panel keine Wackelkamera, wie man sie aus Battlestar Galactica kennt, umsetzen, jedoch übernimmt er geschickt verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel, um einen ähnlichen Effekt zu erzeugen. Das klappt ganz gut, und erstaunlicherweise schafft Lau es, Menschen einigermaßen korrekt darzustellen - erstaunt bin ich aus dem Grund, da in den aktuellen Reihen populistischer Comic-SF Menschen und Gesichter nur eine untergeordnete Rolle spielen und oft nur aus wenigen Strichen zusammengesetzt werden. Bei jedem Blickwinkelwechsel glaubt man so, einer neuen Figur gegenüberzustehen - etwas, was Jonathan Lau gut umschifft. Die Story von Brandon Jerwa ist nicht ganz so anspruchsvoll - in einigen wenigen Panels wird Cains Beziehung zu ihrem toten Vater dargestellt, jedoch nicht weiter darauf eingegangen. Die Beziehung zwischen Cain und ihrer Mannschaft, die ja dann eine sehr innige wird, kommt etwas raus - die Search & Rescue Mission ist aber alles andere als überraschend und bringt auch der Gesamtstory nichts Neues.
Der Comic ist somit leider nichts Halbes und nichts Ganzes - ich hätte mir schon mehr davon erwartet.

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