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Phantast
| Batman Forever |
| Film - Science Fiction (F) | |||||
Wieder einmal kostenlos in eine Vorpremiere gekommen (Geheimtip: Wer die TV Spielfilm hat, da gibt es unter "Kino" öfters ein Angebot: Wer anruft, kriegt Freikarten in allen Großstädten. Das klappt sogar noch Tage nachdem die Zeitung erschienen ist!), warteten wir gespannt auf den "neuen" Batman, der ja so erotisch und nicht mehr so düster sein soll. Regisseur Joel Schuhmacher erschreckte uns dann auch gleich mit einer Anfangsszenerie, die so bunt, schnell und ohrenbetäubend war (es lebe Dolby-Sorround), dass man wie aus einem Alptraum erwachte, als die Story dann losging. Zum Inhalt: Gotham City wird von Harvey Two-face heimgesucht (dessen Lebensgeschichte wird nur kurz nacherzählt). Dabei trifft Batman zum ersten Mal auf die Psychoanalytikerin, deren Namen ich vergessen habe (sie ist sehr blond). Sie verliebt sich in ihn und ruft ihn am Abend mit Hilfe dieses Leuchtnotfalldinges zu sich. Batman kommt und schimpft ob dieses Missbrauchs. Kurz bevor sie sich küssen, kommt der Polizeichef und fragt, was denn los sei, worauf Batman verschwindet. Schnitt: Bruce Wayne besichtigt eine seiner Firmen, als ein junger Mann, dessen Idol er ist, auf ihn zustürzt, um ihm von einer Erfindung zu erzählen, die er gemacht hat und die Geistesströme lenkt und kollektiert. So kann man Menschen virtuelles Fernsehen bieten, meint er. Bruce sieht die Gefahr und lehnt ab. Der junge Mann wird total gaga und probiert seine Erfindung an seinem Vorgesetzten aus, indem er ihm sein ganzes Denken und Wissen entzieht und sich selbst einspeist. Der Vorgesetzte stirbt und der Täter verschwindet nach Hause in sein Privatlabor, nachdem er noch die Überwachungskameras so manipuliert hat, dass ein Selbstmord des Vorgesetzten gezeigt wird. Derweil treibt Two-face wieder sein Unwesen und Bruce, der mit der Psychoanalytikerin am Tatort, einem Zirkusspektakel, ist, kann nicht eingreifen. Als sie versuchen, die gelegte Bombe zu entfernen, sterben 3 Luftakrobaten; nur einer überlebt und kann die Bombe beseitigen. Dieser eine wird mal Robin sein. Seine Eltern und sein Bruder wurden von Two-face erschossen. Beurteilung: Grell, laut. Die Stadt Gotham ist gigantisch, tolle Kulisse. Jim Carrey als Riddler ein Genuss, etwas fade dagegen die Mimik des Two-face. Die besten Szenen sind die, wo sich beide zusammen amüsieren. Die Rätsel sind gut gestellt, Robin recht überzeugend. Die Blondine ist überflüssig, macht Batman jedoch menschlicher als in den vorigen Filmen. Am besten gefällt mir Alfred, der ist so knuffig. Der futuristische Leder-Plastik-Look des Ganzen und die irre, grelle Farbenfrohheit und Architektur fand ich super, aber das ist Geschmackssache. Etwas viele Prügelszenen für meinen Geschmack. Alles in Allem: viel comichafter als die vorherigen Filme. Handlung und Schauspieler Durchschnitt, trotzdem als Licht- und Tonorgie sehenswert. (Marion) Beurteilung: Mir hat Two-Face besser gefallen als Marion. Tommy Lee Jones konnte sich meiner Meinung nach sehr wohl gegenüber einem etwas überdrehten Jim Carrey behaupten. Aber auch ich finde, dass die besten Szenen des Films die waren, in denen die beiden gemeinsame Auftritte hatten. Da blühte der Film richtig auf. Val Kilmer als Batman konnte mich vollauf überzeugen. Es zeigt sich im Nachhinein, was für eine schlechte Wahl doch Michael Keaton war. Kein Wunder, der Mann hat den Charme einer Klobürste. Ganz klar, eine deutliche Verbesserung. Ich muss sagen, als ich ins Kino gegangen bin, hatte ich Robin gegenüber deutliche Vorurteile. Ich konnte die Figur noch nie leiden. Allerdings wird diese Figur im Film so gut in Szene gesetzt, dass ich nicht umhin kam, sie als Bereicherung dieses Film zu sehen. Ich denke, mehr wäre nicht möglich gewesen, obwohl ich es besser gefunden hätte, wenn Robin zum Ende des Films sich aus seiner "Statistenrolle" im Kampf gegen das Böse hätte befreien können. Ganz toll fand ich auch die Kulissen. Man hatte fast den Eindruck, Metropolis lebe wieder auf. Batman Forever kann meiner Meinung nach durchaus mit seinen Vorgängern konkurrieren. Fast möchte ich behaupten, dass dies sogar der beste Batman Film war. (Rupert)
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


