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Die roten Taxis (Benny Bärenstark, Band 1)

Serie: Benny Bärenstark, Band 1
Titel: Die roten Taxis
Originaltitel: Benoît Brisefer: Les taxis rouges
Text & Zeichnungen: Willy Maltaite und Peyo
Übersetzer: Wiebke Besson
Lettering: Renate Knoth-Siegert-Bernier
Ausstattung: HC, Albumformat, 66 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag (1980), ISBN 3-561-02061-2

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Benny Bärenstark ist ein kleiner Junge, wohnhaft in Piepenhausen. "Er ist höflich, er liebt Blumen und Tiere, er ist fleißig und höflich. Kurz, er ist ein Junge wie viele andere. Es gibt nur einen Unterschied ... Benni ist stark!" Und zwar sehr stark! Benny kann Autos mit einer Hand heben, schnell wie ein Flugzeug laufen oder hoch wie ein Haus springen. Nur eine Schwäche hat Benny - wenn er Schnupfen hat, verliert er all seine Kräfte.
Der alte Fitzke, der in Piepenhausen einen kleinen Taxibetrieb führt, ist am Boden zerstört. Mitten im Ort hat eine große Firma mit Funktaxis einen Standort eröffnet. Die "Rote Taxi GmbH", geführt vom schleimigen Nesemann, lässt Fitzke keine Chance und lässt auch noch nach einem Streit sein Taxi zerstören. Als Fitzke sich bei Nesemann beschweren will, gerät er zufällig in ein zwielichtiges Gespräch und wird kurzerhand außer Gefecht gesetzt. Benny Bärenstark macht sich große Sorgen, als Fitzke nicht mehr auftaucht, und beginnt auf eigene Faust mit der Suche nach ihm. Jedoch wird ihm schnell klar, dass hinter der Fassade der Roten Taxis ein kriminelles Unternehmen steht, das ganz Piepenhausen bedroht.

Neben seinem Hauptwerken "Johann und Pfiffikus" sowie der daraus entstandenen "Schlümpfe"-Serie ist "Benny Bärenstark" die dritte Serie aus der Hand von Peyo. Die Zeichnungen sind detailfreudige Werke aus der Schule der frankobelgischen Comics, die sichtbaren Einflüsse der Magazinreihe "Spirou" auf den Zeichenstil und die Erzählweise lassen sich nur schwer ignorieren. Mit fast naiver Leichtigkeit kämpft sich Benny Bärenstark von Panel zu Panel durch das Abenteuer, immer gewürzt mit kindlicher Unschuld und hintergründigem Niveau. Das vorliegende erste Album ist geteilt - während drei Viertel des Werkes sich um die Kriminalgeschichte dreht, wird im ersten Drittel der Junge ausführlich vorgestellt. Die hier auftretenden Nebencharaktere werden uns auch in weiteren Bänden noch begleiten, ebenso wiederkehrende Gags - etwa, dass er allen Leuten versucht zu erzählen, dass er Riesenkräfte habe - diese das natürlich nicht glauben und er aber auch nicht einen Beweis seiner Stärke abliefert. Warum auch? Erwachsene glauben doch eh nie etwas ...

 

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Aktuelle Artikelkommentare

Gast (R. Schäfer)
Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
Gast (maik hoffmann)
hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik