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Startseite - Film - Horror & Mystery - Autumn of the Living Dead
Autumn of the Living Dead
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Autumn of the Living Dead
Originaltitel: Autumn
Regie: Steven Rumbelow
Drehbuch: Steven Rumbelow nach einem Roman von David Moody
Darsteller: Dexter Fletcher, Dickon Tolson, Lana Kamenov, Anton Brejak, David Carradine u. a.
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: 87 min
USA 2009

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

 

Ein genretüchtiges Werk, das auf der Romanvorlage „Herbst“ von David Moody basiert: Wieder einmal ist die gute alte Mutter Erde von einem tödlichen Virus, samt Opfern, die sich in hungrige Zombies verwandeln, bedroht. Binnen eines Tages löscht hier ein sich epidemisch ausbreitendes Virus die  gesamte Menschheit aus. Milliarden gehen dahin. Natürlich gibt es zunächst kaum Erklärungen, geschweige denn eine Vorwarnung auf drohendes Ungemach. Sekunden nach der Ansteckung sterben die Opfer einen qualvollen Tod. Nur eine Hand voll Überlebender bleibt übrig, die sich am Ende des ersten Tages wünscht, selbst tot zu sein. Die Verzweifelten suchen Zuflucht im Gemeinschaftshaus am Rand einer Großstadt. Ohne Strom, Wasser und Lebensmittel in ihrer vermeintlichen Zuflucht gefangen, vegetieren die Überlebenden nur noch von Stunde zu Stunde dahin. Dann schlägt das Virus erneut zu, und die verwesenden Leichen erheben sich zum finalen Angriff

 

Horror-Fans, insbesondere die von blutrünstigen Zombies, kommen hier auf ihre Kosten, ansonsten ist dieser Gore-Streifen ein ganz gewöhnlicher, ohne besondere Höhen und Tiefen. Der Glaube an Zombies ist sehr mächtig im Voodoo und anderen sogenannten „Yoruba“-Religionen vertreten: Besonders in Haiti kennt / pflegt man diesen Totenkult. Demnach kann ein Voodoo-Priester, ein Schwarzmagier (oder eine Priesterin (Mambo), einen Menschen mit einem Fluch belegen, worauf dieser dann scheinbar stirbt, um Tage später wieder munter unter den Lebenden zu weilen. Zombies essen gerne und sind absolut willenlos.
Der geistige Urvater aller Zombie Filme ist Night of the Living Dead aus dem Jahre 1968: Da schockte George A. Romeros Kultfilm trotz Schwarzweiß-Optik die Filmwelt. Klar, die Zombies waren bei weitem nicht so anschaulich gestylt wie heute, eher billiges Gummi-Make-Up war angesagt. Doch überzeugte dieses Art-Gore-Meisterwerk Kritik und Publikum gleichermaßen. Schauplatz war eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dort stiegen die Untoten aus ihren Gruften und Gräbern, um die Bevölkerung zu dezimieren. Eine Gruppe Überlebender flüchtete in ein abgelegenes Haus und musste sich dort eine endlos lange Nacht gegen die einfallenden Zombie-Horden wehren.
Übrigens: Eine zombieske Figur erschien bereits 1920 im berühmten expressionistischen deutschen Stummfilm Das Cabinet des Dr. Caligari: Der schlafwandelnde Cesare begeht in tranceartigem Zustand wie robotoid Verbrechen. Den Begriff „Zombie“ gab es jedoch seinerzeit in der frühen teutonischen Filmlandschaft nicht. Aus heutiger Sicht betrachtet, würde der geneigte Zombiefilm-Freak nur darüber lächeln, fließt doch in Produktionen wie dieser tonnenweise Blut und sind auch die Tötungs-Sequenzen wesentlich frappierender. Hinzu gesellt sich noch das viel bessere technische Know-how in Sachen Computeranimation, Setting und Make Up.

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Der kleine unbekannte, Januar 04, 2010
Bin mal auf den film gespannt. Das buch war eigentlich recht langweilig und einfallslos. Kann mir gar nicht erklären warum das so ein erfolg ist.

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