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Phantast
| Ashes - Brennendes Herz (Ashes, Band 1) |
| Buch - Science Fiction (B) | |||||
Klappentext Über die Autorin Rezension Alex ist schwer krank. Vor zwei Jahren haben die Ärzte einen Gehirntumor bei ihr festgestellt. Trotz Chemotherapie und Bestrahlung hat sich das Monster, wie Alex den Tumor nennt, nicht zurückgezogen. Nun hat Alex genug. Sie weiß, dass ihr Leben früh enden wird. Sie möchte keine weitere Bestrahlung, keine Chemo-Therapie und die damit verbundene Übelkeit, keine Hausaufgaben im Bett. Sie trifft die Entscheidung, ihr Schicksal und das unausweichliche Ende so anzunehmen, wie es ist. Davor möchte sie aber noch mit sich selbst ins Reine kommen und ein paar schmerzliche Erinnerungen verarbeiten. Dazu macht sie alleine eine Wanderung in einem großen Naturschutzgebiet. "Gab es da nicht diese Geschichten von Menschen, die gerade lange genug aus dem Koma erwachten, um sie zu verabschieden? Als ob das Gehirn am Ende noch einmal alle Kraft zusammennehmen und sie ein letztes Mal den ganzen Körper durchströmen lassen würde, ehe es schließlich losließ?" S. 60 Die meisten (Jugend)-Dystopien werfen den Leser von Anfang an in eine Anti-Welt hinein. Welche Vorfälle dazu geführt haben, erfährt man dann oft im Verlauf der Geschichte, in der das gegenwärtige Leben schon lange nicht mehr existiert. Die Menschen leben mit den neuen Umständen meist mehr schlecht als recht, werden zudem oft noch diktatorisch unterdrückt. Entgegen dem, was der Klappentext vermuten lässt, ist das Buch keine typische Liebesgeschichte und kommt komplett ohne Gefühlsduseleien und Kitsch aus. Am Ende möchte man behaupten, dass die Lovestory höchstens 10% der Geschichte einnimmt. Und das ist auch plausibel. Kaum hat man den männlichen Hauptprotagonisten Tom besser kennengelernt, nimmt die Geschichte eine komplett andere Wendung. Tom als Person bleibt so (noch) etwas im Dunklen und spielt (noch) eine untergeordnete Rolle. Bei aller Sympathie für Alex und ausgeprägter Begeisterung, bei nicht wenigen Gänsehautszenen, muss man wissen, dass die Geschichte schonungslos brutal ist. Hier beschränkt sich die Autorin nicht auf die sowieso schon gefährliche Neue-Welt-Situation, sondern lässt viel und gerne Blut fließen. Dem Leser werden nicht nur blutige Unfallszenen, körperliche Gewalt und anschauliche Verletzungen "serviert" (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen!). Nein, der Gipfel sind sehr real wirkende Zombie-Kannibalismus-Szenen an Mensch und Tier. Hier könnte man die Kritik äußern, ob das für ein Jugendbuch nicht schon grenzwertig brutal ist. Fakt ist, es passt zur spannenden Geschichte, aber Leser müssen wissen, worauf sie sich einlassen. Sonst sind "böse Überraschungen" unausweichlich. Aufmerksame Leser könnten kritisieren, dass die Hintergrundinformationen zur Katastrophe etwas ausführlicher sein könnten. Zuerst werden seitens Alex und Tom nur Vermutungen angestellt, was mit der Welt passiert ist. Später werden diese Vermutungen durch Erzählungen von Überlebenden gestützt und ergänzt. Mit diesen Aussagen, bzw. Zusammenreimungen muss man leben, nähere Informationen zum Unglück erhält man nicht. Der Schluss des Buches ist kein offensichtliches Ende, vielmehr eine Unterbrechung der laufenden Geschichte. Und dies an einer so spannenden Stelle, dass man dem ständigen Lesfluss unmittelbar entrissen wird. Man kann nicht anders, als sich den Nachfolgeband (engl. "Shadows", ET 2012) dick in die Merkliste zu schreiben. Persönliches Fazit Kommentare (1)
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...



Spontan fällt mir hier "The Road" ein - in puncto Hoffen auf die Menschlichkeit ein radikaler Kahlschlag.