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Startseite - Buch - Fantasy - Dämonenfürst (Die Legenden von Aranor, Band 2)
Dämonenfürst (Die Legenden von Aranor, Band 2)
Buch - Fantasy (B)

Reihe: Die Legenden von Aranor, Band 2
Titel: Dämonenfürst
Autor: Jürgen Brandt und Jens Salzmann
Titelbild: Carsten Winkel
Buch/Verlagsdaten: arcanum Fantasy Verlag (11/2009) 204 Seiten 8,90 €, ISBN: 978-3-939139-09-6 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Ruhige Jahre folgten auf den schrecklichen Krieg in Aranor, der im ersten Band Der Ring der Magier beschrieben wurde. Albaranor kann sich von seinen Wunden erholen, doch wirkliche Ruhe findet er nicht. Auch ein anderer findet keine Ruhe und mit dem Prolog lernen wir den Dämonen kennen, der sich mit seinem Los nichtabfinden will und der scheinbar im ersten Band eine grosse Rolle spielte. Mit dem Prolog lernt der Leser ein wenig über die Welt kennen, aber nicht genug.
Das erste Kapitel erzählt über Firion und seine Gemahlin Emira. Die beiden Magier führen nun eine Schule und sind mit sich und der Welt einigermassen zufrieden. Doch irgendetwas stört diese Ruhe. Im zweiten Band wir über Valerion berichtet, der sich der Blutmagie zuwandte, Pirat wurde und eine einsame Insel als sein neues zuhaus betrachtet.
Die Geschichte geht weiter, allerdings fehlt mir der Spannungsbogen und die Abwechslung zwischen den Kapiteln und den anderen Handlungsorten hilft hier leider nicht weiter. Spannend ist sie durchaus, man möchte gern wissen, wie es weitergeht, wieso und warum Firion zum mächtigsten Magier der Welt wird und anderes mehr.
Das Buch ist an und für sich nicht schlecht geschrieben. Leider ergibt sich hier das Problem, dass sehr viel gesagt wird, aber nicht beschrieben. Man hat manchmal den Eindruck, jemand erzählt über eine Geschichte, aber nicht die Geschichte. Auf diese Weise wird der Leser aussen vor gelassen und findet nicht den Zugang der nötig ist, um sich mit den Helden des Buches zu identifizieren. Die Geschichte wird berichtet, nicht erzählt. Der Abstand zwischen Leser und handelnden Personen ist zu gross, als dass man sagen könnte, hier findet sich der Leser in den Personen des Buches wieder.

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