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Die dunkle Flut (Stadt der Finsternis, Band 2)

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Reihe: Stadt der Finsternis, Band 2
Titel: Die dunkle Flut
Originaltitel: Magic Burns (2008)
Autor: Ilona Andrews
Übersetzung: Jochen Schwarzer
Titelbild: Patricia Malina und Emin Kully
Buch/Verlagsdaten: Lyx Verlag (17.08.2009); 311 Seiten; 12,95 €; ISBN: 978-3-8025-8213-4 (TPB mit Klappbroschur)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Kate Daniels, Söldnerin der Gilde wider die Magie, lebt in Atlanta. Die Stadt wird im siebenjährigen Rhythmus von einer magischen Welle heimgesucht, die das Leben dort bedroht und von ihren Ausmaßen den Rest der Welt in den Schatten stellt. Der magische Tsunami ist eine der Auswirkungen im Wechselspiel zwischen Magie und Technologie, und im Gefolge davon drohen Meeresdämonen die Stadt zu übernehmen. Die Dominanz wechselt immer mal wieder. Die Söldnerin ist mit ihrem Schwert unterwegs, um sich gegen Vampire, Werwölfe und ähnlich lichtscheues Gesindel durchzusetzen und die normalen Bürger zu schützen. Nachdem sie den Tod ihres Lehrers Greg überwunden hat, droht eine neue, schwer einzuschätzende Gefahr.
Kate Daniels, Mitglied des Ordens nimmt sich der bedrohlichsten Übergriffe durch die Magisch-begabten an. Der Orden und verschiedene militärische Sondereinheiten kämpfen ebenfalls gegen das Übersinnliche per se an.
Man sieht, Kate steht auf zwei Seiten gleichzeitig und auf der Seite gegen das Böse an sich. Gleichzeitig soll sie aber auch das Verbindungsglied zwischen den Organisationen stellen. Soweit könnte man in wenigen Worten Kates Lage beschreiben. Mal abgesehen davon, ständig pleite zu sein. Die letztere Situation bringt sie mal wieder dazu, auf Dämonenjagd zu gehen. Das Kopfgeld ist schon fest verplant für diverse Rechnungen, als ihr ein anderer Kämpfer für das Gute dazwischenkommt.
Kate ist ebenfalls auf der Suche nach gestohlenen Landkarten, die dem Gestaltwandlerclan abhanden gekommen sind. Die Karten sind etwas ganz Besonderes. Auf der Suche nach ihnen stößt Kate auf das Mädchen Julie. Julies Mutter ist eine Hexe, die mit ihrem Zirkel in der Honeycomb-Schlucht versuchte, die Göttin Morrigan zu beschwören. Der Zauber ging, wie man so schön sagt, in die Hose. Stattdessen befindet sich am Boden der Schlucht ein scheinbar bodenloses Loch.

Nicht nur die Menschen in den Romanen des Autorenpaares Ilona und Andrew Gordon haben sich mit dem Erwachen der Magie abgefunden. Auch die Leser nehmen es hin, dass die Technik versagt und sich das Übernatürliche langsam, aber sicher in ihrer Welt manifestiert. Kate Daniels ist eine ansprechende und liebenswürdige Handlungsträgerin. Sie schlägt sich durchs Leben, um sich Geld zu verdienen. Schließlich muss auch eine Heldin essen, trinken, Miete zahlen und Ähnliches mehr. Was könnte sonst der beste Grund sein, neue Abenteuer zu suchen? Kate ist eine Art Steh-auf-Männchen (Frauchen?). Sie hat ihre melancholischen Phasen, doch dann reißt sie sich wieder am Riemen, schlägt sich durch eine wie auch immer feindlich gesinnte Welt. Sie taktiert nur wenig, ihre Methode ist eher eine Art Hau-drauf-und-gut-ist. Damit kommt sie oft, aber nicht immer durch. Es gibt Situationen, da steht sie nicht nur auf der Verliererseite, sondern liegt, körperlich wie auch seelisch, am Boden. Trotzdem rafft sie sich immer wieder auf. Diese Eigenschaft macht sie so sympathisch und ihre Erlebnisse lesenswert.

Die dunkle Flut - die Rezension von Rupert Schwarz

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