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Als Dämon brauchst du nie Kredit

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Titel: Als Dämon brauchst du nie Kredit
Originaltitel: Myth-taken Identity (2004)
Autoren: Robert Asprin & Jody Lynn Nye
Übersetzung: Frauke Meier
Titelbild: Geoff Taylor
Buch/Verlagsdaten: Bastei Lübbe Verlag 20559 (3/2007); 381 Seiten; 7,95 €M; ISBN: 978-3-404-20559-2

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Das Leben ist hart, gemein, grausam und ungerecht. Das müssen die Freunde von Skeeve am eigenen Leib erfahren. Dämon Aahz erhält Besuch im alten Hauptquartier der Chaos GmbH, von Geldeintreibern, die ihm erst einmal in seinem Zelt im Basar von Tauf ein wenig mit Blitzen einheizen und seinen gemütlichen Ohrensessel in Brand stecken. Die Geldeintreiber behaupten, Skeeve habe Schulden in Höhe von 350.000 Goldtalern. Diese soll er in der Dimension Flibber in einem Einkaufszentrum gemacht haben. Aahz weist diesen Vorwurf strikt von sich, da er Skeeve als redlichen Zauberer und Freund kennen lernte und auch nicht bereit ist, dessen Schulden zu übernehmen. Bunny, die Tochter des Mafiabosses, bestätigt zudem, dass Skeeve die ganze Zeit bei ihr war. Da Skeeve im Buch nicht direkt vorkommt, kann man ihn natürlich dazu nicht befragen. Der Umstand ist jedoch so ungeheuerlich, dass sich Aahz, der Troll Chumley und Massha auf den Weg machen, das Rätsel zu lösen. In dem berühmten Einkaufszentrum läuft ihnen auch bald Skeeve über den Weg. Allerdings erkennt er sie nicht, und das macht die drei Freunde stutzig. Klar ist nur, sie wollen herausfinden, was dahinter steckt. Als Leser kann ich nur sagen, es ist eine böse Satire auf den American Way of Life, den niemand mehr gehen will. Unkontrollierter Kaufrausch wie bei Auktionshäusern, Sonderangebote, die einem das letzte Geld aus der Tasche holen, und jemand, der Phishing betrieb und auf Kosten anderer einkauft und die Konten leert.
Die Geschichte knüpft an die Erzählung Ein Dämon schafft noch keine Ordnung an. Auf dem Vorblatt wird der Band als 13. genannt, ebenso wie Ein Dämon macht Geschichten. Zweimal 13. Band bringt wohl doppelt Unglück. Trotzdem hat es mal wieder Spaß gemacht, von Skeeve zu lesen. Das Titelbild ist gelungen, aber wenn ich an die alte Comic-Ausgabe denke, dann ist das Titelbild eher ein müder Abklatsch. Das Buch ist sicherlich schön geschrieben, mit viel Wortwitz versehen, doch an die ersten Romane kommt Als Dämon brauchst du nie Kredit nicht ran.

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