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Phantast
| Alien Quadrilogy: Alien 3 |
| Film - Science Fiction (F) | |||||
Nachdem ein Feuer auf der SULACO ausgebrochen ist, werden die Überlebenden von Aliens in ein Beiboot gepackt, dass auf der Strafkolonie Fiorina 161 notlandet. Als Ripley aus ihrer Bewußtlosigkeit erwacht, wird sie mit der Tatsache konfrontiert, dass die beiden anderen Überlebenden bei der Notlandung ums Leben gekommen sind. Aber damit nicht genug, denn mit dem Beiboot ist noch ein blinder Passagier aufgetaucht, der sein Unwesen in der Strafkolonie treibt. Es beginnt ein Kampf ums nackte Überleben... Die Entstehung von Alien 3 ist eine ziemlich verzwickte Sache, die einige Regisseure verschlissen hat. Ursprünglich sollte Renny Harlin sich an dem Projekt versuchen, was er aber nach einiger Zeit entnervt aufgab, da keiner der Drehbuchentwürfe ihn zufriedenstellen konnte. Danach folgte der Neuseeländer Vincent Ward, der sich wegen seiner kreativen Ansichten mit den Produzenten überwarf. Der Unterschied zwischen der Langfassung und der Kinofassung sind sehr deutlich. Allein schon das "Schlüpfen" des Aliens aus einer Kuh zeigt deutlich, dass man es über weite Strecken mit einem anderen Film zu tun hat. Die Charaktere werden besser gezeichnet, die Gemeinschaft der Gefangenen genauer beschrieben und das Ende ist nicht mehr so hollywoodmäßig wie in der Kinofassung. Es entfaltet sich vor dem Auge des Zuschauers ein richtiges Meisterwerk, wie man es gerne im Kino gesehen hätte und zeigt, warum David Fincher heute den Ruf eines Meisterregisseurs besitzt. Der Betrachter besitzt durch die Seamless Branching-Technik die Möglichkeit beide Fassungen direkt miteinander zu vergleichen. Auffallend an der Film-DVD ist das starke Bildrauschen, dass sich durch den ganzen Film zieht. Dabei geht einiges an Details verloren. Allerdings wird die durch einen sehr guten Kontrast und einer guten Farbgebung etwas kompensiert. Vor allem in dunklen Szenen zeigt das Bild einige Stärken. Auch die Schärfe kann insgesamt zufriedenstellen. Man merkt dem Ton sofort an, dass Alien 3 aus einer Zeit stammt, in dem Surround kein Fremdwort ist. Sowohl die englische als auch die deutsche Tonspur beeindrucken durch einen interessanten Klangteppich, der begeistern kann. Die Effekte werden gut wiedergegeben und auch die Dialoge sind klar verständlich. In diesem Bereich überzeugt der Film auf jeden Fall. Auch bei Alien 3 arbeitet man nach dem gleiche Konzept wie bei den anderen Bonus-DVDs. Allerdings fehlt hier die Einführung des Regisseurs, da, wie schon weiter oben erwähnt, David Fincher mit der Rekonstruktion seiner Version nichts zu tun haben wollte. So findet man auf der Film-Scheibe auch nur einen Audiokommentar von Crew und Cast als Extra. Einen sehr informativen Einblick in die Arbeit Finchers und seiner Crew geben die Featurettes, die man sich entweder einzeln oder als große Dokumentation anschauen kann. In den Bereichen Pre-Production, Production und Post-Production bekommt man jede Menge Archivmaterial geboten, aber auch einige neuere Interviews. Dabei werden auch die ersten Entwürfe näher beleuchtet, denn die Regisseure Renny Harlin und Vincent Ward haben einiges über ihre Versionen zu erzählen. Aber auch H. R. Giger kommt nocheinmal zu Wort, der für diesen Film eine neue, stark überarbeitete Version seiner Schöpfung geschaffen hat. Bildergalerien runden die Bonus Features ab. Alien 3 in der Langfassung ist die eigentliche Hauptattraktion der Quadrilogy-Box. Der Film unterscheidet sich sehr von der Kinofassung und gibt dem Zuschauer, das, was er im Kino vermisst hat. Ähnlich wie die anderen DVDs ist auch dieser Film mittlerweile als Einzeltitel erhältlich. Weitere Rezensionen von Andreas Schweitzer findet man unter http://www.acrusonline.de
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


