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Alien Adventure - Die ultimativen 3D-Rides
Film - Animation

Titel: Alien Adventure - Die ultimativen 3D-Rides
Originaltitel: IMAX: Alien Adventure
Regie und Drehbuch: Ben Stassen
Sprecher: John Boyle, Bouli Lanners, Pierre Lebecque
FSK: keine
Laufzeit: 35 min
Belgien / USA 1999

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Auf ihrer Reise durch die Galaxien macht sich eine kleine Gruppe von Aliens auf, die Erde zu besuchen, mit dem Ziel, dort für Ihr Volk einen neuen Lebensraum zu erschaffen. Doch sie landen nicht irgendwo, sondern mitten in einem, für die Menschen noch nicht geöffneten Vergnügungspark. Ein wildes Abenteuer beginnt!

Wilde Kamerafahrten und aufregende Loopings: Wer ein IMAX besucht hat, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die außerirdische Achterbahnfahrt "Alien Adventure" super finden. Escapi NMS hat das Abenteuer in seinem Originalformat 1,44:1 auf DVD gepackt und man darf hoffen, hoffen, dass die Bild- und Tonqualität so genial ist wie im Kino-Original:

In "Alien Adventure" steht virulente, achterbahnartige Kameraraserei im Mittelpunkt. Dieser Film ist 100% computergeneriert und hier stehen die 3D-Effekte an höchster Stelle, die Handlung ist nebensächlich. Die Kamerafahrten sind sehr beeindruckend und können schon ein wenig echtes 'Achterbahngefühl' hervorrufen. Hier könnte schon der Wunsch nach einem synchron dazu bewegten Sitz geweckt werden, wie sie in einigen Spezialkinos (z.B. Filmstudios Geiselgasteig und Babelsberg, Universalstudios, Disneyworld "Star-Tours" usw.) schon zu erleben, zu finden sind.

Eine wilde „3D-Tour de Force“, nichts für Herzkranke und Angsthasen, denn IMAX ist ein von der gleichnamigen kanadischen Firma entwickeltes Kino-System. Es verwendet das größte Filmformat weltweit. Die sich daraus ergebende hohe Auflösung von 40 bis 640 Millionen Bildpunkten ermöglicht Leinwandflächen von 500 m ² und mehr in ausgezeichneter Bildqualität. Dadurch tritt der sogenannte Vektions-Effekt auf: Die Zuschauer fühlen sich, als wären sie Akteure des Films. Das Wort „IMAX“ entstand aus den Worten „Images Maximum“, was zu Deutsch in etwa „größtmögliche Bilder“ heißt. Technisch wird das IMAX-System durch die Verwendung von horizontal geführtem 70-mm-Film realisiert.

Beispiele: „Shrek 3D“ (15 min.), als Beigabe auf der Neuausgabe des ersten Shrek-Kinofilms auf DVD, wurde in einigen Ländern auch in IMAX-Kinos in 3D gezeigt. Disneys „Der König der Löwen“ (1994) wurde 2004 mit zusätzlichen Szenen sowie verbesserter Bild- und Tonqualität in IMAX-Kinos gezeigt. Ebenso gab es eine erweiterte Version von „Die Schöne und das Biest“. Der Animationsfilm „Polar-Express“ (2004, 90 min.) wurde mittels DMR im IMAX-3D-Format vorgeführt. Natürlich können diese Filme nicht mit „normalen“ Spielfilmen verglichen werden, weil das Acting nun einmal wesentlich dürftiger erscheint. Dafür gibt es phantastische 3D-Effekte zu sehen, was auch die Grundintention dieser Filme ist. Fatal ist nur, dass die meisten Imax-Kinos in Deutschland insolvent und 'mangels Masse' geschlossen wurden. Zuschauer wollen eben abendfüllende spannende Movies sehen, keine 45-minütigen Bilderräusche

 

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