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Acorna, das Einhornmädchen vom anderen Stern

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Serie / Zyklus: Acorna-Serie, Band 1
Titel: Acorna, das Einhornmädchen vom anderen Stern
Originaltitel: Acorna (1997)
Autoren: Anne McCaffrey & Margret Ball
Übersetzer: Dieter Schmidt
Verlag: Goldmann SF, 379 Seiten, ISBN: 3-442-24853-1

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Die drei Prospektoren Gill, Rafik und Calum finden in einer Rettungskapsel ein kleines Kind. Obwohl es menschlich aussieht, wird den Männern bald klar, dass dieses Kind aus einer außerirdischen Kultur stammt. Wegen eines hornartigen Wuchses auf der Stirn geben sie dem Kind den Namen Acorna und schon bald offenbart es faszinierende Talente. So ist das Kind z. B. in der Lage, die Luft des Raumschiffs auf irgendeine Weise zu erneuern, und sie hat einen viel stärkeren Bezug zur Natur als die Menschen. Bald haben sie ihren Auftrag erfüllt und kehren mit ihrem Schiff und einer wertvollen Ladung zu ihrem Heimathafen zurück. Dort erfahren sie, dass die Firma, für die sie gearbeitet hatten, aufgekauft wurde und das neue Management sehr unangenehm ist. Sofort sehen die Funktionäre in Acorna eine Chance, extra Geld zu verdienen, und hilflos müssen die drei zusehen, wie das Kind leiden muss. Dann jedoch fassen sie sich ein Herz und fliehen auf ihrem Schiff mit Acorna. Als Outlaws bleiben ihnen nicht viele Möglichkeiten offen, und sie betschließen, sich an Rafiks Onkel zu wenden, der ihnen helfen kann, aber einer der ruchlosesten Händler ist. Ein riskanter Plan, bei dem es um alles oder nichts geht.

Der deutsche Titel ist natürlich unglaublich pathetisch. Solche Titel wurden in den 1960er und 1970er Jahren gerne benutzt, aber nicht mehr Ende der 1990er Jahre. Was haben die sich auf Seiten des Verlags nur dabei gedacht? Wie auch immer, das Buch wurde von den Kritikern meist gescholten, was ich nicht recht verstehe, denn dies ist definitiv ein Jugendbuch und als solches funktioniert es sehr gut. Jugendliche werden an dieser Geschichte durchaus ihre Freude haben und die Geschichte bietet auch mehr als belanglose Unterhaltung. Im zweiten Teil werden einige recht unschöne Dinge beschrieben wie z. B. Kinderarbeit und rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen. Also durchaus auch ein Buch, das junge Leser zum Nachdenken anregt. Die Geschichte an sich ist interessant, wendungsreich und gefühlvoll (wiederum etwas, was Hard-SF-Leser so gar nicht mögen). Insgesamt kann ich für meinen Teil sagen, dass das Autorengespann einen soliden SF-Roman vorgelegt hat, der sich bestens dafür eignet, junge Leser zur SF hinzuführen.
7 von 10 Punkten.

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