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SF Film Blog

A. I. - Künstliche Intelligenz

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Titel: A. I. - Künstliche Intelligenz
Originaltitel: Artificial Intelligence
USA 2000
Regie: Steven Spielberg
Darsteller:
USA, 2000

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Die Firma Cytronics entwirft eine neue Generation von Robotern; diese sollen nicht nur den Menschen untertan sein und ihnen dienen, wie die bishergien Modelle, sondern auch lieben können. Als Prototyp wird David gebaut, der einer Familie zugesprochen wird, deren Sohn im Koma liegt. Er sieht nicht nur aus wie ein kleiner Junge, sondern verhält sich auch so - eben als Ersatz für Eltern, die kein Kind haben können oder es verloren haben.
Davids Liebe zu seiner "Mutter" ist kompromisslos, nur kann diese die völlige Hingabe nicht zurück geben. Entscheidend wird diese Beziehung auf die Probe gestellt, als Martin, der verloren geglaubte Sohn wieder erwacht und in die Familie zurückkehrt. Er sieht David nicht als Bruder, sondern als das, was er im Grunde ist - als ein Spielzeug. Während Martin die Geschichte Pinoccios vorgelesen bekommt und David aussen vor bleiben muss, reift in ihm der innige Wunsch, auch wie die Marionette aus Holz ein Mensch werden zu wollen. Nach einem Unfall wird der kleine Roboter ausgesetzt, dieser macht sich auf die Suche nach der in Pinoccios Geschichte erwähnten "blauen Fee", die ihn zu einem richtigen Menschen verwandeln soll - so das seine Mutter ihn wieder liebt. Dabei erlebt er die Abgründe der Menschlichen Zivilisation und reist über die Zeit hinaus zu seinem Ziel....

A. I. wurde ursprünglich von Stanley Kubrick entworfen. Nach seinem Tode griff Steven Spielberg das unvollständige Manuskript auf und schuf diesen Film. Sicherlich kann man davon ausgehen, das der Altmeister des rührenden Kinos einiges am Drehbuch geändert hat, aber dennoch ist A. I. ein bemerkenswerter Film. Ähnlich wie in Der 200-Jahre Mann sucht ein Roboter nach seinem Selbst und nach der Möglichkeit, ein Mensch zu werden. David wird im Film immer wieder darauf hingewiesen, das er etwas besonderes sei - aber gerade das möchte er nicht sein - und niemand versteht seinen Wunsch. A. I. ist rührendes Hollywood-Kino mit einem grossen Touch an Nachdenklichkeit - gelungen, wie ich meine....

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