|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|

Biographie
Orwell wurde 1903 in England geboren und starb 1950. Neben dem kommunistisch anmutenden Roman Farm der Tiere in dem sich die Tiere eines Bauernhofes gegen die menschlichen Herren auflehnen und aus dem Betrieb eine stalinistische Diktatur machen, ist vor allem der Roman 1984 berühmt, in dem Orwell eine den Menschen unterdrückende und immerwährend beobachtende Gesellschaft beschreibt. Ein Alptraum, der auch heute noch die Menschen bewegt und für die Freiheit des einzelnen kämpfen lässt.
Pseudonyme:
Keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|
Bibliographie der Leihbücher von Stanislaw Lem auf www.sf-leihbuch.de!

Biographie
Der 1921 in Lemberg geborene Stanislaw Lem ist der erfolgreichste Autor des Nachkriegspolen. Er wurde in erster Linie als Autor von Zukunftserzählungen bekannt. Allerdings ist er gerade als SF-Autor umstritten und er wird immer wieder abgelehnt. Das ging sogar so weit, dass ihm die Ehrenmitgliedschaft der Science Fiction Writers of America 1976 wieder aberkannt wurde. Gut, der Autor ist mehr an den Inhalten und den Problemen einer Erzählung interessiert als an der Literatur an sich. Das wird ihm immer wieder vorgeworfen. Im Gegensatz zur Mehrzahl der Science Fiction Fans und Autoren ist er ein erbitterter Gegner von einem Grossteil der Science Fiction. Er hält sie für ein literarisches Spiel, das kulturell gesehen wenig bedeutet und der Erweiterung des menschlichen Horizonts entgegensteht. Stanislaw Lem sieht in der SF-Literatur ein rein finanziell-kommerzielles Phänomen. Er steht der SF ständig kritisch gegenüber und das selbst seinen ersten Werken gegenüber.
"Ihr redet Blech, ich zeig euch mal wie es geht" sagte Lem angeblich und zeigte es uns. Während die englischsprechende Welt mehr oder weniger fröhlich die Science Fiction beschreibt, sieht Lem diese Werke eher geringschätzig und produziert eigene, tiefsinnige und oft depressiv anmutende Werke.
Pseudonyme:
Keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|
Biographie
Eigentlich als Standesbeamter für Eheschließungen zuständig, erweitert Bodo Kroll in seiner Freizeit diesen Horizont gleich um mehrere Universen. Mit 14 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte im Fandom, 1997 erschien sein erster Roman, Das erste Buch dieses Universums. Für dieses Buch bekam er vom Science Fiction Club Deutschland eine Prämierung als eine der besten 10 Neuerscheinungen des Jahres. Mittlerweile erschien der vierte Roman aus seiner Feder.
Homepage des Autors
Pseudonyme:
keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|
Bibliographie der Leihbücher von Hans Kneifel auf www.sf-leihbuch.de!

Foto mit freundlicher Genehmigung der Pabel Moewig KG
Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).
Biographie
Johannes Kneifel wurde am 11. Juli 1936 in Gleiwitz/Oberschlesien geboren, 1945 flüchtete die Familie ins oberbayrische Alpenvorland. Nach seiner Ausbildung zum Konditormeister machte er sein Abitur nach und nahm ein Studium der Pädagogik auf, dieses schloß er 1965 mit dem Staatsexamen ab. Danach arbeitete er als Berufschullehrer um sich dann als freier Schriftsteller selbständig zu machen.
Bereits in jungen Jahren mit 18 schrieb Hanns Kneifel seinen ersten SF-Roman Uns riefen die Sterne, der überarbeitet 1956 erschien. Nach zwei weiteren Büchern schrieb er hauptsächlich Romane für verschiedene Heftromanserien, was bis heute eine seiner Hauptbeschäftigungen ist. Seine Bandbreite reicht von SF wie Perry Rhodan, Orion und Atlan, über Fantasy-Serien wie Dragon und Mythor, Horror-Serien wie Vampir und Dämonenkiller und See-Abenteuer wie Seewölfe.
1965 schrieb er seinen ersten Roman für Perry Rhodan, um dann drei Jahre später ins feste Autoren-Team aufgenommen zu werden. Anfang der 80er Jahre stieg er mit Band 1119 (Gestrandet unter blauer Sonne) aus der Serie aus um dann knapp 900 Hefte später als Gastautor zurückzukehren. Während er bei Perry Rhodan erst später dazu kam war er zusammen mit H. G. Ewers bei Atlan von Anfang an dabei.
Zur Zeit lebt der Autor in München, wo er in den 80er Jahren Chefredakteur der Stadtzeitschrift Wir Münchener, besucht seit 1972 regelmäßig Sardinien und schreibt historische Romane. Pseudonyme:
Sean Beaufort (Abenteuer-Serie "Seewölfe"), Alexander Carr, Hivar Kelasker, Hanns Kneifel, Hans Kneifel
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|
Bibliographie der Leihbücher von Bernhard Kellermann auf www.sf-leihbuch.de!
Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).
Biographie
Bernhard Kellermann wurde am 4. März 1879 in Fürth bei Nürnberg geboren. 1899 begann er ein Studium an der Technischen Hochschule in München, wechselte zur Germanistik und Malerei. Bereits 1904 begann er zu schreiben und sich einen Namen als Romanautor zu machen, seine Bandbreite umfaßte impressionistische und lyrische Prosa, sowohl als auch gesellschaftskritische und realistische Schriften und Reiseberichte über seine Reisen durch Japan, den Orient und die USA. 1913 erschien sein einziger utopischer Roman: Der Tunnel, welcher 1933 aufwendig verfilmt wurde.
Während des 1. Weltkrieges arbeitete er als Korrespondent des Berliner Tageblatt, seine Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet er im Roman Der 9. November (1920), in welchem er sich kritisch mit dem Verhalten von Soldaten und Offizieren gegenüber der Bevölkerung auseinandersetzt. Dieses Buch wurde 1933 verboten, verbrannt und Kellermann aus der Preußischen Dichterakademie ausgeschlossen. Dem Wirken der Nationalsozialisten setzte er keinen Widerstand entgegen, blieb aber in Deutschland und schrieb anspruchslose Literatur. Nach dem Niedergang des Dritten Reiches gründete er zusammen mit Johannes R. Becher den Kulturbund und wird Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Trotz oder gerade wegen der Ignoranz durch den westdeutschen Buchhandel, rief Kellermann Anfang der fünziger Jahre die Schriftsteller beider Staaten auf, sich für eine Wiedervereinigung einzusetzen.
Am 17. Oktober 1951 starb der Schriftsteller in Klein-Glienicke bei Potsdam.
Pseudonyme:
Keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|

Biographie
Er hat den direktesten Draht zu den Perry Rhodan-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der Perry Rhodan-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den Perry Rhodan-Romanen die von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren.
"Bei Perry Rhodan genießen die Leserbriefe erste Priorität", so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. "Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen." Woche für Woche treffen viele Dutzend Leserbriefe und E-Mails in der Perry Rhodan-Redaktion ein. Arndt Ellmer faßt die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber auch sorgfältig jedes Schreiben. "Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen." Nicht immer ist das einfach: "Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder." Kein Wunder, daß Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen "der LKS-Onkel" verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: "Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, daß es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen." Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur fantastischen Literatur.
Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Romane auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das Perry Rhodan-Taschenbuch Nummer 213: Weg in die Unendlichkeit. 1981 stieg Ellmer in die Atlan-Serie ein, die "Schwesterreihe" zu Perry Rhodan. 1983 kam Perry Rhodan selbst hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die "Sternenkinder". Inzwischen hat Arndt Ellmer mehr als 100 Perry Rhodan-Hefte verfasst, dazu 20 Perry Rhodan-Taschenbücher und das Hardcover Im Netz der Nonggo, mit dem im Herbst 2000 die Autorenbibliothek startete. Mit der Blues-CD-ROM über eines der exotischsten Völker der Perry Rhodan-Serie setzte der Autor Maßstäbe.
Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie Der Hexer, Die Ufo-Akten, Vampira, Dämonenland und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.
- Mit freundlicher Genehmigung der Pabel-Moewig Verlag KG -
Pseudonyme: Arndt Ellmer, H. P. Busch, Robert Craven, Jeremy Hall, Hendrik Villard, K. U. Hansen (zusammen mit Klaus Bultmann)
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|

Biographie
Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes, Frankreich geboren. Er stammte aus einer reichen Bürgerfamilie und studierte Jura in Paris. Er beschäftigte sich schon früh mit dem Abenteurertum, so tauschte er z. B. den Platz auf einem Segler mit einem Schiffsjungen.
In Zusammenarbeit mit Alexandre Dumas schrieb er Opern, Liberetti und Dramen, da ihn das Theater stark interessierte. Anfang der 60er Jahre begann er seine Abenteuer- und Zukunftsromane niederzuschreiben. Seine Romane handeln meist in der selben Zeit, in der er lebte - beschrieben aber neben Abenteuerreisen auch SF-Elemente, die viele spätere Autoren beeinflussten. Sein Potential wurde allerdings erst spät entdeckt, da in seinen Übersetzungen viele Science Fiction Elemente, die man zu der Zeit nicht verstand, herausgenommen wurden - schließlich wurde Verne lange als Märchenautor verkannt.
Verne starb am 24. März 1905 in Amiens.
Pseudonyme:
Keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|

Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).
Biographie
"Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert." Aldous Huxley
Aldous Leonard Huxley wurde am 26. Juli 1894 in Godalming, Surrey (England) als 3. von 4 Kindern geboren. Er war der Enkelsohn von Thomas Henry Huxley, einem Biologen, der offen Charles Darwins Theorien unterstützte und so den Beinamen "Darwin's Bullfrog" bekommen hatte. Während sein älterer Bruder Julian in die Fußstapfen des Großvaters stieg und Biologe wurde, entschied sich Aldous später seinem Vater, einem Herausgeber und Autoren, zu folgen. Doch nach dem frühen Tod seiner Mutter an Krebs, wollte er erstmal Arzt werden. Eine bakterielle Infektion ließ ihn jedoch im Alter von 16 für ein ganzes Jahr vollständig erblinden. Wenn er auch einen Teil seiner Sicht wiedergewann, so reichte es nicht um seine Ziele zu verwirklichen, es befreite ihn jedoch von der Pflicht im 1. Weltkrieg in der Armee zu dienen. Er beendete die Schule und ging nach Oxford, wo er, trotz des tragischen Suizids seines anderen Bruders Trevenen, der an chronischen Depressionen litt, mit sehr gutem Erfolg abschloß.
In seiner Zeit am Balliol College veröffentlichte Aldous Huxley zwei Bände mit Gedichten, widmete sich aber nicht weiter der Schriftstellerei, sondern wurde Lehrer an der renommierten Eton-Schule, welche er selbst besucht hatte. Einer seiner Schüler dort war Eric Blair, dieser sollte später unter dem Namen George Orwell und mit dem Werk Animal Farm nicht minder berühmt werden. Später zog Huxley nach London und arbeitete als Journalist für Zeitschriften wie Athenaeum, Vanity Fair und Vogue.
"Vielleicht - vielleicht ist die Welt, in der wir leben, ja in Wirklichkeit die Hölle einer anderen." Aldous Huxley
1919 heiratete er die Belgierin Maria Nys, und ihr gemeinsamer Sohn Mathew wurde ein Jahr später geboren. Mittlerweile wurde das Schreiben dann auch mehr als nur ein Hobby, so erschien 1921 sein erster Roman Crome Yellow und im Zuge der nächsten Jahre konnte er einige Sammlungen mit Essays und Romane veröffentlichen. Und das obwohl die Huxley eifrig durch die Weltgeschichte reisten und fast jeden Kontinent besuchten. Mit Schöne Neue Welt (Brave New World) sollte er dann 1928 weltberühmt werden. Die 30er Jahre begannen für Huxley mit einer Schreib-Blockade, derer er mit Meditationen und aktiven Pazifismus Herr wurde. Zusammen mit Aldous' Autoren-Kollegen Gerald Heard siedelten die Huxleys 1937 in die USA um. Sie zogen eine Weile umher bis sie ein Jahr später in Hollywood landeten, wo Huxley Drehbücher für Metro-Goldwyn-Mayer und Twentieth-Century Fox schrieb. 1951 erblindete Huxley ein zweites Mal krankheitsbedingt, obwohl er auch dieses Mal einen Teil seine Sicht regenerierte, blieb er doch für den Rest seines Lebens fast blind. Was ihn nicht vom Schreiben und vom Herumexperimentieren mit Drogen wie LSD und Meskalin abhielt. Eines der Werke, die unter diesem Einfluß entstanden war The Doors of Perception.
Die Krankheit Krebs spielte weiterhin eine große Rolle in seinem Leben, so verlor er 1955 seine Ehefrau an den Brustkrebs und 1960 wurde Zungenkrebs bei ihm diagnostiziert. 1962 erschien dann sein letzter Roman Island.
Der 22. November 1963 war in vielerlei Hinsicht ein schwarzer Tag für die Welt, neben dem tödlichen Attentat auf John F. Kennedy, starben auch C. S. Lewis und Aldous Huxley, letzterer in Los Angeles, Kalifornien.
"An einer Tragödie nehmen wir Anteil, einer Komödie sehen wir nur zu." Aldous Huxley, Die Teufel von Loudun
Einer der Verfechter der modernen Eugenik, der Autor Sir Julian Sorrell Huxley, ist ein Halbbruder von Aldous Huxley.
Pseudonyme:
Keine bekannt
|
|
Personen -
Bio- und Bibliographien
|
|

Biographie
Geboren 1866 in England, gestorben 1946. Schöpfer vieler berühmter Science-Fiction-Klassiker, insbesondere des Romans Krieg der Welten, der in den dreißiger Jahren als Hörspiel in den USA ausgestrahlt wurde und viele Menschen dermaßen in Panik versetzte, dass diese die Behörden verständigten aus Angst, es würden tatsächlich Marsianer die Erde erobern.
Pseudonyme:
keine bekannt
|
|
|