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Phantast
| 28 Days later - The Aftermath |
| Comic - Amerikanische Comics | |||||
Stage 1: Developement Ein Labor an der Universität von Cambridge hat von verschiedenen Geldgebern den Auftrag bekommen, ein Medikament gegen Gewalttätigkeit zu entwickeln. Man findet einen interessanten Ansatz, Wut und Gewalt zu dämpfen, und möchte mit einem Trägervirus das Ganze in der Bevölkerung verbreiten. Jedoch mutiert das Virus und es wird das genaue Gegenteil von dem erreicht, was ursprünglich geplant war. Die Zeichnungen von Dennis Calero sind zwar etwas konturlos, aber grundsätzlich in Ordnung. Die Geschichte, dass ursprünglich das Gegenteil des Rage-Virus geplant war, ist eine tragische Episode wie vom Reißbrett. Was hätte man jetzt anderes erwartet? Dass das Virus aus dem Nichts gekommen ist? Nein, Niles war, um etwas Dramatik gleich zu Beginn des Comicbuches zu generieren, fast schon gezwungen, etwas in dieser Richtnug zu machen. Nun, ob das aber trotzdem glücklich macht? Ich weiß nicht. In der zweiten Geschichte werden die Erlebnisse einer Familie zwischen Tag 1 und 14 nach dem Ausbruch erzählt. Leider fehlte der Platz, eine Charakterisierung möglich zu machen, und es gelingt auch nicht so besonders, die fesselnde Dynamik des Filmes, insbesondere der rasenden Wilden, im Comic umzusetzen. Insofern kann die Bildserie nur funktionieren, wenn man den Film kennt und sich ihn vor Augen führt. Ansonsten wird man der Story eher gleichgültig entgegensehen. Grafisch sehe ich eine Steigerung gegenüber dem ersten Teil. Vor allem farblich finde ich das Ganze besser ausgestaltet und auch detailfreudiger. London ist aufgegeben, England evakuiert. In der Hauptstadt befinden sich nur noch sehr wenige Menschen, die sich unter dem Druck der Infizierten am Leben halten können. Ein namentlich nicht genannter Mann ist einer von ihnen. Schwer bewaffnet versucht er zu überleben, jedoch kommt ihm dabei ein anderer Kämpfer in die Quere, der ihn ohne vernünftigen Grund bekämpft ... In einem Quarantänecamp außerhalb Londons befindet sich ein verletzter, wohl angeschossener Patient, der von einem Arzt und einigen Helfern betreut wird. Im Laufe der Behandlung kommt heraus, das der Patient mit der Erschaffung des Virus etwas zu tun hat ... Unterm Strich sieht Aftermath eher so aus, als wollte man dem erfolgreichen Film noch etwas hinterherwerfen, mit dem man Geld verdienen kann. Zwar sind die 113 Seiten sauber gedruckt, allerdings inhaltlich keine großartige Ergänzung zum Film und für sich allein gestellt eher unnütz. Abgerundet wird das Album mit dem Abdruck des Scriptes von Geschichte Nummer 3 - was ich jetzt eher für überflüssig halte. Denn den fertig ausgearbeiteten Comic habe ich gerade gesehen, was nützt mir dann das Script dazu?
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a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


