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20.000 Meilen unter dem Meer

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Serie / Zyklus: ~
Titel: 20.000 Meilen unter den Meeren
Originaltitel: Vingt mille lieus sous les mers
Autor: Jules Verne
Übersetzer: Martin Schoske
Verlag / Buchdaten: Fischer Taschenbuch Verlag, Neuausgabe 2003

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

20.000 Meilen unter den Meeren erzählt die Geschichte des Franzosen Pierre Arronax und seines Dieners und Assistenten Counseil. Arronax ist Naturforscher, Biologe am Pariser Museum und geht den Gerüchten nach, dass Seeungeheuer die Weltmeere unsicher machen. An Bord des Schiffes" Abraham Lincoln" stechen sie in See. Mit an Bord ist der Harpunier und Walfängers Ned Land aus Kanada. Auf der grossen Fahrt und nach monatelanger Reise stellen sie fest, dass dieses Ungeheuer, das sie angreift, ein riesiges Unterseeboot ist. Das Unterseeboot unter dem Kommando von Kapitän Nemo nimmt die drei Schiffbrüchigen an Bord. Dort lernen sie eben jenen Kapitän kennen, der für ihr Unglück verantwortlich ist. Ihnen ist lange Zeit unklar, welche Ziele die Besatzung der Nautilus verfolgt. Den drei Schiffbrüchigen wird zwar Unterschlupf gewährt, doch das ist alles. Da sie keine Geheimnisse verraten sollen, ist eine Rückkehr in die Heimat vorerst ausgeschlossen.

Mit Kapitän Nemo erforschen sie das untergegangene Atlantis, kämpfen gegen feindliche Eingeborene und Meeresräuber, dringen in unbekannte Tiefen vor, jagen in unterseeischen Wäldern und erkunden den eisigen Südpol. Die "Nautilus" ist für sich total unabhängig. Alles was die Besatzung benötigt, wird aus dem Meer gewonnen.

Der Roman 20.000 Meilen unter den Meeren des Autoren Jules Verne ist nach über 130 Jahren, seit er das erste Mal in Frankreich veröffentlicht wurde, spannend und modern. Die irdischen Ozeane bergen auch heute noch ihre Geheimnisse und die "Nautilus", Kapitän Nemo's Unterseeboot, ist das geeignete Gefährt, diese Geheimnisse aufzudecken. Jules Verne verpackte in diesem Roman viele technische Entwicklungen und Ideen seiner zeitgenössischen Wissenschaftler. Sein ungebrochener technischer Fortschrittsglaube findet sich in der "Nautilus" wieder, wie auch in den anderen Erzählungen, die heute zu den Klassikern der wissenschaftlich-technischen Utopien zählen. Dahingegen gehen seine kritischen Anmerkungen des Kapitän Nemo's an der Gesellschaft weitgehend unter.

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